Die Grasshoppers könnten die Barrage doch im Letzigrund austragen

Das Stadionchaos für das mögliche Rückspiel um den Ligaerhalt hat ein Ende. GC kann zu Hause antreten, wenn die Zürcher die Barrage überhaupt erreichen.

Herbie Egli Publiziert heute um 15:42 Uhr Jonathan Asp Jensen von Grasshopper Club Zürich läuft nachdenklich über den Rasen beim Super-League-Spiel gegen Servette FC.

Kämpft mit GC um den Ligaerhalt: Jonathan Asp Jensen.

Foto: Pius Koller (Freshfocus)

GC kann aufatmen: Ein allfälliges Barrage-Rückspiel der Zürcher fände nun doch im Letzigrund statt. Dies gab die Swiss Football League am Dienstag bekannt. Die Liga kommt den Grasshoppers entgegen, indem sie die Partie vom 23. Mai um zwei Tage auf den Donnerstag, 21. Mai, vorverlegt. Anspiel wäre um 20.15 Uhr.

Hätte GC am ursprünglichen Datum spielen müssen, wäre der Letzigrund nicht zur Verfügung gestanden. Metallica gibt am 27. Mai ein Konzert in Zürich und das Stadion wäre wegen der Aufbauarbeiten besetzt gewesen.

Auch Hinspiel ist früher als geplant

Das Barrage-Hinspiel in Vaduz oder Aarau findet ebenfalls früher statt, sollte GC der Gegner sein. Es fände am Montag, 18. Mai, statt. Spielbeginn wäre um 20.15 Uhr.

Zwei Runden vor Schluss ist der Kampf um den Barrageplatz in der Super League sehr brisant. GC hat vor dem Direktduell noch vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenletzten Winterthur. Verlieren die Grasshoppers das Kantonsderby am Dienstagabend, entscheidet sich alles in der letzten Runde am nächsten Samstag.

Sollte Winterthur – wie in der letzten Saison – das beinahe Unmögliche doch noch möglich machen, finden die Barragespiele wie geplant statt. Das Hinspiel wäre am Mittwoch, 20. Mai, in Vaduz oder Aarau. Das Rückspiel in Winterthur am Samstag, 23. Mai.

Stadionfrage sorgt bei Aarau für Ärger

Der Barragegegner aus der Challenge League ist noch nicht bekannt, er wird am letzten Spieltag am Freitag erkoren. Der FC Aarau gewann am Montagabend das Direktduell im Fürstentum Liechtenstein 2:1. Dadurch sind die Aargauer im Vorteil und können den direkten Aufstieg mit einem Sieg gegen Yverdon selber bewerkstelligen.

Dass GC so lange nicht wusste, wo man das Barrage-Rückspiel austragen würde, ärgerte Aarau-CEO Sandro Burki sehr. Er sprach von einem «Armutszeugnis für den Fussball».

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