
Der ehemalige Schüler erschoss zehn Menschen und dann sich selbst
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APA/ERWIN SCHERIAU
Die Staatsanwaltschaft Graz hat die Ermittlungen rund um den Amoklauf an einer Grazer Schule abgeschlossen und Erhebungen gegen mögliche Mitwisser mangels Hinweisen eingestellt. Das teilte die Behörde am Dienstag in einer Aussendung mit. Den Ermittlungen zufolge hatte der 21-jährige Täter, ein ehemaliger Schüler des BORG Dreierschützengasse, allein gehandelt und niemanden in seine Pläne einbezogen. Als Motiv wurde eine Glorifizierung von anderen „School Shootings“ erkannt.
Bei dem Amoklauf am 10. Juni 2025 hatte der Schütze neun Schüler und Schülerinnen sowie eine Lehrerin erschossen sowie weitere Burschen und Mädchen teils schwer verletzt. Direkt danach erschoss er sich selbst auf der Schultoilette. Die Staatsanwaltschaft hat in den vergangenen Monaten geprüft, ob es Mitwisser oder Helfer gab: „Die Ermittlungen ergaben keinerlei Hinweise auf Personen, die den Attentäter zu den Taten bestimmt oder sonst zu deren Ausführung beigetragen hatten. Das Verfahren gegen unbekannte Täter wurde daher eingestellt“.