Drittmeiste Freiburg-Einsätze

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Nicolas Höfler hängt seine Fußballschuhe im Sommer wohl an den Nagel. Der 36 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler wird ab kommender Saison zumindest nicht mehr Teil der ersten Mannschaft des SC Freiburg sein, aber in einer anderen Funktion dem Verein erhalten bleiben. Das erklärte er in einem Video-Interview auf der Website der Breisgauer. Um was es dabei genau geht, wollte Höfler noch nicht verraten. Der Rechtsfuß bestritt für seinen Ausbildungsverein Freiburg 381 Profispiele und kam dabei auf 14 Treffer und 26 Vorlagen – in dieser Saison waren es bis dato lediglich 17 Partien über 402 Minuten. Allerdings stand Höfler im erfolgreichen Halbfinal-Rückspiel in der Europa League gegen Braga (3:1) 90 Minuten auf dem Platz. Im Ranking der Rekordspieler des SC belegt er Rang drei hinter Christian Günter und Andreas Zeyer.
„Meine Zeit wird hier bei den Profis nach der Saison enden. Ich habe eine lange Reise und geile Zeit hinter mir, viele schöne, emotionale Momente erlebt. Das ist jetzt vorbei und endet. Es fängt ein neues Kapitel an ab Sommer. Das Schöne ist: Bei all der Verbundenheit, die ich über die ganzen Jahre hier aufbauen konnte, kann ich weiter im Verein was machen. Näheres dazu wird es wahrscheinlich in den nächsten Wochen geben“, erklärte Höfler. „Ich durfte einen Weg gehen, von dem ich vor 25 Jahren nicht einmal geträumt hätte, weil es für mich so weit weg war.“
Er hätte als Jugendspieler nicht erwartet, auch nur ein Spiel im Profiteam zu bestreiten. Der Routinier meinte: „Ich wäre den Weg auch noch weitergegangen, letztlich kam aber die Entscheidung, dass es so nicht weitergehen wird.“ Für Höfler und Freiburg stehen bis zum Saisonende noch ein Bundesligaspiel gegen RB Leipzig (16. Mai um 15:30 Uhr) und das Europa-League-Finale gegen Aston Villa (20. Mai um 21 Uhr) auf dem Programm. Der Defensivspieler konstatierte: „Es war ein Traum, den ich leben durfte.“ Höfler erreichte den höchsten Marktwert in seiner Karriere – 4,5 Millionen Euro – Ende 2019.
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