Lahbib sprach der Initiative trotz der Entscheidung der Kommission ihre Unterstützung aus. Ziel müsse sein, dass Frauen für einen Schwangerschaftsabbruch “überall in der Europäischen Union hingehen können”, sagte sie. In einigen EU-Staaten ist der Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen stark eingeschränkt, in Malta sind sie de facto verboten. In anderen Ländern finden Frauen häufig keinen Arzt, etwa in Polen und Italien gibt es kaum Krankenhäuser, die Abtreibungen vornehmen. In vielen europäischen Ländern, darunter Österreich, sind Schwangerschaftsabbrüche bis zur zwölften Schwangerschaftswoche straffrei.