Der Pilnacek-U-Ausschuss beschäftigt sich wieder mit den Ermittlungen

Der Pilnacek-U-Ausschuss beschäftigt sich wieder mit den Ermittlungen

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APA/HELMUT FOHRINGER

Zwei Staatsanwältinnen der Staatsanwaltschaft Krems haben im Untersuchungsausschuss zur Causa Pilnacek die Ermittlungen nach dem Tod des ehemaligen Justiz-Sektionschefs verteidigt. Für ihren Maßstab sei es eine „sehr schöne Ermittlung“ der Kriminalpolizei gewesen, sagte die Leiterin der Staatsanwaltschaft Krems, Susanne Waidecker, am Mittwoch als Auskunftsperson. Auch die anschließend befragte fallführende Staatsanwältin wies jede Kritik an den Ermittlungen zurück.

Für die Staatsanwaltschaft habe es sich um einen „08/15-Akt“ nach dem Auffinden einer Wasserleiche gehandelt. Die Polizisten und Spurenermittler am Fundort seien vorbildlich vorgegangen: „Ich habe selten eine so schöne Dokumentation gesehen“, sagte die Leiterin der Behörde. Alles habe „zusammengepasst“. Kritik daran, dass Pilnaceks Handy nicht als Beweismittel sichergestellt worden war, wiesen sowohl die Leiterin der Staatsanwaltschaft als auch die anschließend befragte fallführende Staatsanwältin zurück. Eine Sicherstellung sei nicht gesetzlich gedeckt gewesen, weil es keinen Verdacht auf eine Straftat gegeben habe, argumentierten beide.