Der zweifache Vater, der bisher unbescholten war, zeigte sich vollumfänglich und reumütig geständig. “Ich bereue es sehr, ich habe mein Leben und das meiner Familie zerstört”, sagte er. Ziel des Raubes sei die besonders seltene und in Sammlerkreisen umso begehrtere “Black-Lotus”-Karte gewesen, führte sein Anwalt aus. Getrieben habe ihn Geldnot, berichtete der Angeklagte. Er habe zuhause in Montenegro die hochpreisigen Spielkarten des Wiener Geschäfts im Internet gesehen und sich deswegen auf den Weg in die Hauptstadt gemacht.