5 veröffentlicht – ein Update, das vor allem mit neuen Energieoptionen für die M4-Modelle und einem umfassenden Sicherheitspaket aufwartet. Die Aktualisierung vom 11. Mai ist Teil einer größeren Ökosystem-Offensive, die auch iOS 26.5 und visionOS 26.5 umfasst. Es dürfte der letzte große Software-Durchlauf vor der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni sein.

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Neue Energiefunktionen für M4-Macs

Ein zentrales Feature des Updates betrifft die Energieeinstellungen. Besitzer eines M4 Mac mini, M4 iMac oder des Mac Studio (2025) können nun eine automatische Einschaltfunktion nutzen. Der Rechner bootet selbstständig, sobald er mit Strom versorgt wird – ein Segen für alle, die ihre Macs in Server-Racks oder schwer zugänglichen Arbeitsstationen betreiben.

Die Dokumentation empfiehlt: Wer das Gerät vom Strom trennt, sollte etwa 30 Sekunden warten, bevor er es wieder einsteckt. Nur so löst der automatische Start zuverlässig aus.

Auch die Batteriekommunikation wurde verfeinert. Bei portablen Macs wechselt die MagSafe-LED jetzt auf Grün, sobald das vom Nutzer festgelegte 80-Prozent-Ladelimit erreicht ist. Ein kleines, aber feines Detail, das die Lebensdauer des Akkus verlängern soll.

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98 Schwachstellen geschlossen – Maps bekommt Werbung

Das Update stopft insgesamt 98 Sicherheitslücken. Besonders betroffen: WebKit, die Engine hinter Safari, mit 23 Schwachstellen, sowie der Systemkernel mit zehn weiteren. Ein dringend empfohlenes Update also.

Doch es gibt auch weniger erfreuliche Neuerungen:

Apple Maps zeigt künftig „Vorschläge für Orte“ – ein erster Schritt, um Werbung in die Navigations-App zu integrieren.
Die Kurzbefehle-App verlangt bei bestimmten automatisierten Abläufen eine explizite Zustimmung des Nutzers.
Apple testet ein neues Abo-Modell mit monatlicher Zahlung bei 12-monatiger Bindung – allerdings vorerst nicht in den USA und Singapur.

Im Hardware-Bereich hat der Einstiegs-Mac mini eine Preisanpassung erfahren. Das Basismodell wurde in einigen Regionen eingestellt, der neue Einstiegspreis liegt bei 799 Euro.

DMA erzwingt Öffnung – AirPods Pro 3 mit Herzsensor

Im Zuge des Digital Markets Act (DMA) öffnet Apple sein Ökosystem in der EU. iOS 26.5 erlaubt nun Drittanbieter-Kopfhörern die One-Tap-Pairing-Funktion. Auch Fremd-Smartwatches erhalten Zugriff auf interaktive Benachrichtigungen und Live Activities – allerdings mit Einschränkungen: Nur ein Gerät kann gleichzeitig aktiv sein.

Parallel dazu bringt Apple die AirPods Pro 3 für 249 US-Dollar auf den Markt. Die neuen Ohrhörer bieten:

Einen integrierten Herzfrequenzsensor
Eine doppelt so effektive Geräuschunterdrückung wie das Vorgängermodell
Einen klinisch geprüften Hörgerät-Modus und Hörtests – nun auch in Italien, Rumänien und Tschechien freigegeben

Nachhaltigkeit wird großgeschrieben: Die AirPods Pro 3 bestehen zu 40 Prozent aus recycelten Materialien, das Gehäuse zu 65 Prozent aus recyceltem Kunststoff. Die Akkus enthalten 100 Prozent recyceltes Kobalt und 95 Prozent recyceltes Lithium. Dennoch: Reparieren lassen sie sich nicht. Apple setzt weiterhin auf Komplettaustausch statt Ersatzteile.

Markt im Wandel: DRAM-Preise explodieren

Die Veröffentlichung von macOS 26.5 fällt in eine Phase massiver Preissprünge bei Speicherchips. DRAM verteuerte sich im ersten Quartal um 90 Prozent, NAND-Flash um 50 Prozent. Das erklärt nicht nur die Preisanpassungen beim Mac mini, sondern auch Apples wachsendes Interesse an Abo-Modellen.

Im professionellen Display-Markt zeichnet sich ein klarer Trend ab: OLED-Technologie erobert die Oberklasse. Bei Monitoren über 700 Dollar liegt der OLED-Anteil inzwischen bei 90 Prozent. Hersteller wie ASUS und Dell setzen neue Maßstäbe mit 4K-QD-OLED-Displays bei 240 Hertz. Spezielle Dual-Mode-Monitore schalten zwischen 4K und flüssigem Full HD mit 480 Hertz um.

Ausblick: WWDC 2026 und AirPods mit Kameras

Mit dem aktuellen Software-Zyklus geht es auf die Zielgerade. Die WWDC 2026 startet am 8. Juni – Branchenbeobachter erwarten die Vorstellung von macOS 27 mit tieferer KI-Integration und verbesserter Siri.

Noch spannender: Apple testet offenbar AirPods mit integrierten Kameras. Diese dienen nicht der Fotografie, sondern als Sensoren für Siri – etwa zum Lippenlesen oder für Echtzeit-Untertitel in lauten Umgebungen. Ein Nachfolger der Vision Pro wurde Berichten zufolge eingestellt. Stattdessen fokussiert sich Apple auf Smart Glasses, deren Produktion Ende 2026 anlaufen könnte – Marktstart dann 2027.

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