Ein unter strenger Geheimhaltung gedrehter Dokumentarfilm begleitet Moskauer Psychologinnen und Psychologen, die einige Monate nach Beginn des Kriegs gegen die Ukraine eine anonyme Krisenhotline eingerichtet haben und Menschen mit Problemen wie Depressionen, Angst und politischer Ohnmacht beraten.

Unser Filmtipp: Nachbeben (2025)

Auf einer unterbesetzten Station eines dänischen Krankenhauses muss eine Neurologin in einer stressigen Schicht folgenschwere Entscheidungen treffen.

In ihren Telefongesprächen offenbart sich, wie tief Krieg und Repression, aber auch Alltagssorgen auch fern der Front in den russischen Großstadt-Alltag eingreifen. Zwischen Anpassung, Wut und stiller Verweigerung entstehen sehr unterschiedliche Haltungen zu Berufsausübung und System. Der Film beobachtet, wie Menschen in autoritären Systemen funktionieren, schweigen oder innerlich auswandern und unterstreicht seine Aussage durch seine formale Zurückhaltung. – Ab 14.

Hier erfahren Sie mehr: https://www.filmdienst.de/film/details/626352/innere-emigranten#filmkritik

(filmdienst – mg)

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