Es war nur ein kurzer Satz und dennoch löste er große Hoffnungen aus. „Why not?“ antwortete Papst Leo XIV. auf die Frage nach einem möglichen Besuch in Österreich. Für viele in der Steiermark ist das mehr als nur eine höfliche Floskel. Denn kaum ein anderer Ort ist so eng mit der Geschichte der Päpste verbunden wie Mariazell.

Bild auf 5min.at zeigt den neuen PavillionBild auf 5min.at zeigt den neuen Pavillion

©Universalmuseum Joanneum, Rendering: studio WG3

Mariazell könnte schon bald hohen Besuch erwarten.

Hoffnung auf Rückkehr eines Papstes

Seit mittlerweile einem Jahr steht Leo XIV. an der Spitze der katholischen Kirche. Nun könnte sein Pontifikat auch für Österreich und die Steiermark bedeutend werden. Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl hatte den Papst bei einer Audienz persönlich eingeladen, so aus einem Bericht der Kronen Zeitung. Ein möglicher Anlass wäre das Jahr 2027, genau 20 Jahre nach dem letzten Papstbesuch in Mariazell. Gerade dort sind die Erinnerungen bis heute lebendig.

Bilder, die viele nicht vergessen haben

Als Johannes Paul II. 1983 nach Mariazell kam, strömten tausende Menschen in die Obersteiermark. Der Wallfahrtsort wurde damals zum Zentrum des katholischen Österreichs. Auch Benedikt XVI. zog 2007 trotz strömenden Regens und Kälte tausende Gläubige an. Die Bilder des knienden Papstes vor der Marienstatue gingen weit über die Steiermark hinaus. Ein neuer Papstbesuch hätte deshalb enorme Symbolkraft.