Eine Romanvorlage ist in der Filmbranche nicht immer ein Erfolgsgarant, doch dieser Autor liefert zuverlässig erstklassige Weltraumabenteuer.

Wenn du über diese Links einkaufst, erhalten wir eine Provision, die unsere
redaktionelle Arbeit unterstützt. Der Preis für dich bleibt dabei
unverändert. Diese Affiliate-Links sind durch ein Symbol
gekennzeichnet.  Mehr erfahren.

Für Sci-Fi-Fans ist 2026 ein aussichtsreiches Jahr. Während die Vorfreude auf „Disclosure Day“ oder „Dune 3“ wächst, könnt ihr aktuell „Der Astronaut: Project Hail Mary“ im Kino sowie im Stream (VoD) begutachten.

Wer nach dem Film mit Ryan Gosling und Sandra Hüller in den Hauptrollen noch neugieriger geworden ist, kann die Materie mit der passenden Lektüre vertiefen. Denn „Der Astronaut“ basiert auf dem gleichnamigen Roman, der 2021 veröffentlicht wurde. Und auch wenn es sich „nur“ um die Vorlage für den Film handelt, sind euch vielleicht schon ein paar Parallelen zu einem anderen beliebten Sci-Fi-Blockbuster aus 2015 aufgefallen. Hinter „Der Astronaut“ steckt nämlich der gleiche literarische Kopf, wie hinter „Der Marsianer“.

Das ist der Schöpfer von „Der Astronaut“ und „Der Marsianer“

Die Rede ist natürlich von keinem Geringeren als Andy Weir! Mit „Der Marsianer“ hat der Autor 2011 einen beachtlichen Karrierestart hingelegt und Sci-Fi-Fans weltweit begeistert. Dabei war der Weg zu seinem Debütroman kein leichter, denn anfangs stieß er damit bei Verlagen auf wenig Interesse. Kurzerhand veröffentlichte er die Geschichte selbst, später dann auch als E-Book bei Amazon, wo sich der Roman letztlich zum Besteller entwickelte. Drei Jahre später stand ihm dann auch die Verlagswelt offen.

„Der Astronaut" und noch mehr - 2026 wird ein grandioses Jahr für Buchverfilmungen!

Nur wenig später folgte mit „Artemis“ eine etwas andere Geschichte. Der Handlungsort wurde vom Mars auf den Mond verlegt und Weir verzichtete dieses Mal auf tiefgreifendere technologische Erklärungen.

Vier Jahre nach „Artemis“ brachte Weir schon seine dritte Veröffentlichung auf den Markt: „Project Hail Mary“. Mit unverkennbarem Feingefühl arbeitet der Autor eine spannende Geschichte aus, die sich neben den Themen der Raumfahrt und einer gravierenden Bedrohung für das Leben auf der Erde sowie extraterrestrischen Lebensformen auch mit dem Menschsein selbst, mit Moral und Verantwortung auseinandersetzt.

Aufgelockert werden diese schweren Themen aber immer wieder durch eine angenehme Priese Humor – was glücklicherweise auch für den Film gilt und nicht unerheblichen Anteil am aktuellen Höhenflug von „Der Astronaut“ hat. Wer dann immer noch nicht genug hat, kann sich auch seine Kurzgeschichten zu Gemüte führen: „Das Ei“ und „Lacerno“.