Eine höchst erfolgreiche Saison geht für den FC Wacker Innsbruck in diesen Tagen zu Ende. Am Mittwoch setzte sich der FC Wacker Innsbruck im Tivoli Stadion mit 7:0 klar gegen Regionalliga-Tirol-Spitzenreiter St. Johann durch.
Der Tiroler Traditionsverein hat den Aufstieg in die zweite Bundesliga so gut wie fix und feiert damit die Rückkehr in den Profifußball. Mit einem Zuschauerschnitt von über 3.000 Fans in der dritten Liga und einem ausverkauften Tivoli-Stadion beim ÖFB-Cup-Spiel gegen Rapid hat Schwarz-Grün eindrucksvoll bewiesen, dass der Club nach schwierigen Jahren wieder auf dem richtigen Weg ist.
Trainer Siller bleibt an Bord
„Es war unser großes Ziel, den FC Wacker Innsbruck wieder zurückzubringen in den professionellen Fußball. Wir sind jetzt auf einem guten Weg dorthin, und ich denke, dass der FC Wacker Innsbruck für den gesamten österreichischen Fußball eine riesige Bereicherung ist“, sagte Trainer Sebastian Siller. Er freue sich auf „super tolle Begegnungen“ in der kommenden Saison. Bereits fix ist, dass Siller auch in der nächsten Spielzeit als Trainer an der Seitenlinie stehen wird.
Budget jenseits der fünf Millionen Euro
Finanziell steht der Verein auf soliden Beinen. Das Budget für die zweite Liga wird jenseits der fünf Mio. Euro liegen. Möglich gemacht wird das auch durch den strategischen Partner Los Angeles Football Club, der seit 2023 mit an Bord ist. „Im Vergleich zu vor drei Jahren standen wir hier vor dem Trümmerhaufen, und heute stehen wir hoffentlich einige Wochen vor dem Wiederaufstieg in den Profifußball“, sagte Wacker-Präsident Hannes Rauch. Darauf dürften „der ganze Verein, die Sponsoren, die Fans alle stolz sein“.
Fans zwischen Optimismus und Realismus
Beim letzten Meisterschaftsheimspiel gegen Imst, das 2:1 gewonnen wurde, zeigten sich die Fans optimistisch, aber auch realistisch. „Ich glaube nicht, dass wir ganz um den Aufstieg mitspielen, aber ich schätze, dass wir im Mittelfeld spielen“, sagte ein Anhänger. Ein anderer meinte: „So viele Leute habe ich hier noch nie gesehen.“ Die zweite Bundesliga sei „schon ein Schritt mehr“, so ein weiterer Fan.
Kader wird verstärkt
Ein Großteil der aktuellen Mannschaft soll den Weg in die höhere Spielklasse mitgehen. Zusätzlich werden einige neue Spieler verpflichtet. „Wir werden nächstes Jahr sicher eine Mannschaft haben, die vorne mitspielt. Ich kann jetzt den Aufstieg nicht versprechen. Das ist kein klares Ziel, aber wir wollen unter den Top-Mannschaften der 2. Liga sein“, erklärte Präsident Rauch. Ende Juni beginnt mit dem Trainingsstart für den FC Wacker Innsbruck das Abenteuer zweite Bundesliga.