Veröffentlicht: 14. Mai 2026 16:14 Uhr
Aktualisiert: 14.05.2026 17:53 Uhr
Ein brennendes Einfamilienhaus hat am Donnerstagnachmittag einen Großeinsatz in Werfen-Tenneck ausgelöst. Die Feuerwehr rückte mit Alarmstufe 3 aus, um ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude zu verhindern.
Kurz nach 15 Uhr wurden am Christi-Himmelfahrts-Tag die Feuerwehren in Werfen, Pfarrwerfen und Bischofshofen (alle Pongau) zu einem schweren Wohnhausbrand in Werfen alarmiert. Im Ortsteil Tenneck stand ein Einfamilienhaus binnen kürzester Zeit in Flammen.
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Mehrere Feuerwehren wurden zu einem Wohnhausbrand alarmiert.
Mehrere Feuerwehren wurden zu einem Wohnhausbrand alarmiert.
Mehrere Feuerwehren wurden zu einem Wohnhausbrand alarmiert.
Mehrere Feuerwehren wurden zu einem Wohnhausbrand alarmiert.
Mehrere Feuerwehren wurden zu einem Wohnhausbrand alarmiert.
Mehrere Feuerwehren wurden zu einem Wohnhausbrand alarmiert.
Mehrere Feuerwehren wurden zu einem Wohnhausbrand alarmiert.
Massiver Löschangriff verhindert Schlimmeres
„Ein freistehendes Haus hat im Bereich des Dachstuhls zu brennen begonnen“, bestätigt Martin Klässner, Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes Bezirk Pongau, im Gespräch mit SALZBURG24. Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannten ein Wintergarten sowie ein Holzstoß bereits in voller Ausdehnung. Die Flammen griffen rasch auf die Dachhaut über und breiteten sich unter dieser auf die gesamte Dachfläche aus.
Alarmstufe 3 bei Wohnhausbrand in Werfen
Durch einen umfassenden Außen- und Innenangriff von insgesamt acht Atemschutztrupps gelang es, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Besonders wichtig war der Schutz der umliegenden Nebengebäude: Trotz der dichten Bebauung konnten die Florianijünger ein Übergreifen des Feuers erfolgreich verhindern. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs hielten sich keine Personen im Haus auf; verletzt wurde niemand.
Technik und Drohnen zur Glutnestsuche
Zur Unterstützung der Einsatzleitung wurde die Drohne Pongau angefordert, um das Dachareal aus der Luft zu erkunden. Ein entscheidender Vorteil bei der Wasserversorgung war zudem das neue Großtanklöschfahrzeug (GTLF) aus Bischofshofen, das über eine Relaisleitung aus dem Blühbach gespeist wurde und als Pufferspeicher diente.
Insgesamt standen rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren Werfen, Pfarrwerfen und Bischofshofen sowie Spezialfahrzeuge (Einsatzleit- und Atemschutzfahrzeug) im Einsatz. Auch das Rote Kreuz zur Absicherung der Einsatzkräfte sowie die Polizei waren vor Ort.
Schwierige Nachlöscharbeiten mit Kran
Obwohl die Flammen unter Kontrolle sind, bleibt die Feuerwehr weiterhin aktiv. Um das Gebäude vor unnötigen Wasserschäden zu bewahren und versteckte Glutnester gezielt abzulöschen, muss das Blechdach nun großflächig mit einem Kranfahrzeug entfernt werden.
„Der Brand ist derzeit unter Kontrolle, aber das Dach muss nun geöffnet werden, um immer wieder auflodernde Brandstellen gezielt zu löschen“, erklärt Klässner. Der Einsatz wird voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Die genaue Brandursache ist derzeit noch völlig unklar und wird von der Polizei ermittelt.
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(Quelle: salzburg24)

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