In der Erzdiözese Wien herrscht derzeit Unruhe hinter den Kulissen. Nach Informationen der Kronen Zeitung führt der neue Erzbischof Josef Grünwidl diskrete Gespräche über die berufliche Zukunft von Dompfarrer Toni Faber. Österreichs bekanntester Geistlicher steht nach fast drei Jahrzehnten im Dienst des Stephansdoms möglicherweise vor seinem Abschied.
30-jähriges Jubiläum als Wendepunkt
Im kommenden Jahr feiert Toni Faber sein 30-jähriges Dienstjubiläum als Dompfarrer. Zeitgleich erreicht der Geistliche das 65. Lebensjahr, was den Weg in die „weltliche Pension“ ebnen könnte. Die Erzdiözese Wien dementiert zwar das Wort „Krise“, bestätigt jedoch gegenüber der Krone Gespräche im Hinblick auf das anstehende Jubiläum. Nach einem Antrittsbesuch beim Papst in Rom soll am Mittwoch bereits ein Treffen zwischen Erzbischof Grünwidl und Faber stattgefunden haben.