Es ist mehr als 50 Jahre her, dass US-amerikanische Astronauten bei den sechs Apollo-Missionen Fahnen in den Mondstaub pflanzten. Diese „Stars and Stripes“ dürften bei all der ungefiltert dort ankommenden UV-Strahlung inzwischen ziemlich verblasst sein. Nun aber sollen wieder Astronauten auf dem Erdtrabanten landen.
Und zwar möglichst vor den sogenannten „Taikonauten“. So werden in westlichen Medien chinesische Raumfahrer genannt, abgeleitet vom chinesischen Wort „Taikong“ für Weltraum. Auch China verfolgt konsequent Mondpläne: Die Raumfahrtbehörde China Manned Space Agency hat mehrfach angekündigt, bis spätestens 2030 eine bemannte Mondlandung zu realisieren.
Konkurrenzkampf der Multimilliardäre
Wie damals gegen die Sowjetunion wollen die USA auch den neuen Wettlauf zum Mond unbedingt wieder gewinnen. Präsident Donald Trump hat per Dekret angeordnet, dass spätestens 2028 wieder „Americans“ den Mond betreten sollen.
Aus welchem Raumschiff sie dann aber aussteigen sollen, ist noch offen. Die beiden Multimilliardäre Elon Musk und Jeff Bezos liefern sich dabei einen heftigen Konkurrenzkampf, in den zeitweise sogar schon die Gerichte eingeschaltet waren.