Der Wiener Medienmanager Rudi Klausnitzer findet, dass die Kirche mehr Repräsentanten wie Toni Faber braucht, die „offen und sichtbar agieren und ein heutiges, auch mediales, Leben führen und dazu stehen. Statt aus dem Dunkel des Beichtstuhls heraus der Welt zu sagen, was sie zu tun hat und selbst sich nicht daran halten.“ Die interne Kirchenintrige zeige das wahre Bild des Fiaskos der katholischen Kirche und mancher ihrer konservativen Repräsentanten, findet Klausnitzer. „Die eigene Vergangenheit nicht aufarbeiten, sondern die Zukunftsorientierten abmontieren. Und dann wundern, warum so viele der Kirche ,Goodbye‘ sagen.“