Banken haben es „in erster Linie nicht mit Kapital, sondern mit Menschen zu tun“. Daran hat Papst Leo XIV. italienische Banker an diesem Samstag bei einer Audienz erinnert.
Die „Vatikanbank“ (IOR) hat diesen Montag ihren Jahresbericht veröffentlicht, der den Abschluss des Jahres 2025 enthält. Die zuständige Kardinalskommission hat demnach die …
„Hinter den Zahlen stehen Frauen und Männer, Familien, die Hilfe benötigen“, so der Papst. Banken und Finanzeinrichtungen könnten einiges tun, um für eine gerechtere Verteilung des Reichtums unter Einzelnen, Firmen und Institutionen zu sorgen. Das gehöre zum Auftrag Gottes, dass der Mensch Hüter der Schöpfung sein solle.
„Egoistischem Anhäufen von Kapital“ oder der „Kälte algorithmischer Systeme“ erteilte Leo eine Absage. Vielmehr seien Finanzinstitute auch dafür verantwortlich, „ein gesundes und dauerhaftes Wachstum von Strukturen, Sozialmodellen und Beziehungen“ zu fördern. „Banken können die strukturelle Entwicklung einer Gesellschaft und auch ihre kulturelle Entwicklung stark beeinflussen.“
(vatican news – sk)