Innsbruck – Prozesse wegen NS-Wiederbetätigung beschäftigen das Landesgericht. Sieg-Heil-Schreie bei der Anfahrt zum Gauder Fest schockierten erst vor Kurzem die Öffentlichkeit. Am Samstagvormittag besuchte nun ein 67-jähriger Österreicher in Innsbruck einen Flohmarkt. Dabei war Passanten aufgefallen, dass der Mann dabei in aller Öffentlichkeit einen Pullover mit nationalsozialistischen Symbolen getragen hatte. Durch sofort alarmierte Kräfte der Polizeiinspektion Innsbruck-Pradl konnte er noch am Areal des Flohmarkts festgestellt, angehalten sowie den weiteren Ermittlungen zugeführt werden.

Im Zuge einer Nachschau am Wohnsitz des 67-Jährigen in Pfunds konnte laut Polizei dann anschließend noch eine Vielzahl an weiteren Gegenständen mit NS-Bezug aufgefunden und sichergestellt werden.

Nach Abschluss der Ermittlungen wird Anzeige wegen Verdachts des Verbrechens nach dem Verbotsgesetz an die Staatsanwaltschaft Innsbruck erstattet werden. Es gilt die Unschuldsvermutung. (TT)