Selbstzweifel, Körperkritik und Lebenskrise
„Ich musste ganz tief fallen“: Sarah Engels über ihre schwersten Jahre
Aktualisiert am 17.05.2026 – 14:07 UhrLesedauer: 2 Min.
Sarah Engels (Archivbild): Schon als Mädchen hat sie sich unwohl in ihrem Körper gefühlt. (Quelle: Malte Ossowski/SVEN SIMON/imago)
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Sarah Engels spricht offen über Körperkritik und ihre Krise als Alleinerziehende. Was sie damals wirklich durchmachte, hat sie lange verborgen.
In dem ARD-Talkshowformat „Deep und deutlich“ hat die Kölner Sängerin Sarah Engels offen über Selbstzweifel, Körperkritik und eine persönliche Lebenskrise gesprochen.
Schon als Mädchen habe sie sich unwohl in ihrem Körper gefühlt. „Ich war in dem Alter ein bisschen moppelig. Ich habe mich nie wirklich wohl in meinem Körper gefühlt“, sagte die 33-Jährige. Kritische Kommentare aus ihrem Umfeld hätten dazu beigetragen. „Es hieß: ‚Iss nicht so viel, du wirst immer dicker‘ oder ‚Zeig doch mal deine Brust, wie die wächst. Ist da denn schon etwas?‘ Das ist für ein junges Mädchen total unangenehm.“
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Nach Trennung von Lombardi war Engels plötzlich alleinerziehend
Auch während ihrer DSDS-Teilnahme habe sie sich ständig mit anderen verglichen – nach außen aber stets Stärke demonstriert: „Gerade die, die arrogant wirken, sind eigentlich die, die am unsichersten sind. Ich war eben eine davon.“
Mit Anfang zwanzig brach dann vieles auf einmal zusammen. Nach der Trennung von DSDS-Kollege Pietro Lombardi, den sie 2013 geheiratet hatte und mit dem sie 2015 Sohn Alessio (10) bekam, stand sie als Alleinerziehende da. „Es war in dem Moment auch eine absolute Überforderung. Das hätte ich mir damals niemals eingestanden, aber heute kann ich und darf ich das.“ Innerlich habe sie sich gefühlt „wie die 10-jährige Sarah, die eigentlich ihrer Mama in den Arm fallen will“.
ESC-Auftritt sieht Sarah Engels gelassen entgegen
Die harten Zeiten hätten rückblickend aber auch ihr Gutes gehabt: „Ich musste ganz tief fallen, sehr viel Schmerz empfinden und wirklich an einem Punkt sein, wo ich mir dann gesagt habe: Ich möchte das verstehen.“
Dem ESC-Auftritt sieht sie deshalb gelassen entgegen: „Ich hatte schon so viel Angst in meinem Leben, dass ich sagen kann: Ich möchte es einfach genießen. Ich bin mittlerweile so angstfrei, dass ich mich so freue, dort hinzugehen.“
