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Cannes (Südfrankreich) – Supermodel Heidi Klum (52), die Mode-Königin von Cannes, hält Hof an der Côte d’Azur und ihr neuer Liebling steht im Mittelpunkt: Mini-Hund Fritz (sieben Monate). Der Vierbeiner ist kaum größer als eine Handtasche, wiegt nur 1,3 Kilogramm. Und sorgt trotzdem für ganz große Gefühle. BILD hat das Traumpaar zum Interview während der Filmfestspiele getroffen. Heidi Klum trägt weiße High Heels zum cremefarbenen Etuikleid, trotz ihres Muskelfaserrisses, auf ihrem Schoß räkelt sich der kleine Fritz. Sein fluffig-weiches Fell passt perfekt zum Outfit seines Frauchens.
Heidi, alle lieben Ihren neuen Hund Fritz. Wie ist er so im Alltag?
Bei dieser Rasse tränen die Augen extrem, die muss man wirklich jeden Tag sauber machen, weil sie ständig laufen. Aber Fritz ist total brav. Wir haben ihn gestern zum ersten Mal geduscht. Ich dachte erst, er würde sich wehren oder hinauslaufen wollen. Aber nein. Er stand ganz ruhig da. Mit nassem Fell sieht er ganz anders aus, wie eine kleine Ratte. Seine Haut ist pink unter den Haaren.
Wie viel wiegt Fritz?
Der wiegt nur zweieinhalb Pounds, also ein gutes Kilogramm.

Der kleine Fritz ist immer mit dabei – auch in Cannes
Foto: action press
Was frisst er am liebsten?
Eigentlich darf man das ja alles nicht machen, was ich mache. Aber ich gebe ihm gelegentlich Stückchen von meinem Essen. Wenn ich Steak habe, mache ich das Gewürz ab und er bekommt ein bisschen davon. Oder Huhn oder Fisch. Gestern hatte ich Salat Niçoise, da hat er ein bisschen Thunfisch probiert. Ich denke mir immer, so ein Stückchen pur ohne Soße kann doch okay sein. Er isst ohnehin nur winzige Mengen.
Fritz bellt kaum, oder?
Er ist lieb und bellt tatsächlich kaum. Nur wenn sein Spielzeug irgendwo feststeckt oder er nicht drankommt, dann meldet er sich kurz. Aber er ist wirklich sehr easy.
Fritz kommt überall mit hin
Sie reisen viel. Macht der Kleine das alles mit?
Ja, total. Ich nehme ihn einfach überall mit hin. Am Anfang waren alle ein bisschen nervös, ob das funktioniert, aber er ist super unkompliziert. Wenn ich den Koffer packe, wird er erst ein bisschen hektisch, aber sobald er seine Travel Bag sieht, weiß er: Ich darf mit.
Glauben Sie, er weiß, dass er adoptiert wurde?
Ich glaube schon, dass adoptierte Hunde das merken. Er ist sehr dankbar und freut sich extrem, wenn ich wiederkomme.
Sie haben ihn in New York gefunden. Das war eine besondere Situation.
Ich entdeckte ihn an einer temporären Hunde-Adoptionsstelle neben unserem Filmstudio in New York. Er war der Letzte von fünfzig Hunden, den keiner haben wollte. Er war auch in keinem guten Zustand. Er hat schlecht gerochen, war ein bisschen verwahrlost und war total verfilzt. Man weiß auch gar nicht genau, was für eine Mischung er ist – vielleicht Papillon, Malteser oder Chihuahua.
Sie haben noch zwei größere Hunde. Müssen Sie zu Hause besonders auf Fritz aufpassen?
Extrem. Wir haben zwar ein riesiges Grundstück mit Zäunen, aber es gibt diese großen Vögel. Ich habe schon oft gehört, dass sie kleine Hunde einfach greifen und mit ihnen wegfliegen. Deswegen lasse ich ihn draußen nie alleine.
Mehr zum ThemaSo reagierte Tom auf Fritz
Wie hat Ihr Mann Tom Kaulitz auf den kleinen Hund reagiert?
Am Anfang war er skeptisch und meinte, so ein Schoßhund sei vielleicht uncool. Aber ich finde das gerade süß. Ein gestandener Mann mit so einem kleinen Babyhund. Das hat doch was.
Ist Fritz sehr auf Sie fixiert?
Ja. Wenn ich zurückkomme, springt er wie ein kleines Känguru. Er kann sogar auf den Hinterbeinen laufen. Ich glaube, ich werde ihm noch viele Tricks beibringen.
Sie haben sich vor Ihrer Reise nach Cannes verletzt. Muskelfaserriss. Was ist passiert?
Ich bin für einen Werbespot-Dreh in Barcelona einen Berg hochgelaufen, und plötzlich hat es in der Wade gezogen, als hätte mir jemand hineingeschlagen. Ich konnte gar nicht mehr auftreten. Ich habe gekühlt, gewärmt, Cremes benutzt und bin mit Krücken gelaufen. Aber ich habe Glück gehabt, es wird besser. Und natürlich trage ich auch bei den Filmfestspielen High Heels. Ich passe auf, laufe ein bisschen langsamer als sonst. Meine gute Cannes-Laune lasse ich mir nicht verderben.

Heidi und ihr Sohn Henry (20) Hand in Hand auf dem Weg zur „Magnum“-Party in Cannes
Foto: Maryna Rudenok
Heidi Klum: „Ich empfand mich als zu kurvig“
Sie sind die Mode-Königin von Cannes, sehen fantastisch aus. Gab es früher Stellen an Ihrem Körper, die Sie nicht mochten?
Ich empfand mich manchmal als zu kurvig, weil das im Job nicht gefragt war. Aber eigentlich habe ich mich immer gemocht. Das waren eher die Meinungen von anderen.
Was ist Ihr Geheimnis für eine gute Ausstrahlung?
Eine positive Einstellung zum Leben. Ich glaube, wenn man glücklich ist und das Gute in allem sieht, dann sieht man das auch im Gesicht.