Gleichzeitig weist die Geflügelwirtschaft Österreich darauf hin, dass Herkunft und Produktionsstandards bei Lebensmitteln mit verarbeiteten Eiprodukten für Konsumentinnen und Konsumenten zumeist nicht mehr nachvollziehbar sind.
Importierte Eier werden vielfach nicht direkt als Schaleneier verkauft, sondern großtechnisch zu Flüssig- oder Trockenei weiterverarbeitet und anschließend in Backwaren, Nudeln, Süßwaren, Fertigprodukten oder in der Gastronomie eingesetzt.
„Während Konsumentinnen und Konsumenten bei Frischeiern Herkunft und Haltungsform klar erkennen können, fehlt diese Transparenz bei den meisten verarbeiteten Lebensmitteln mit Eianteil komplett. Genau hier besteht aus unserer Sicht politischer Handlungsbedarf“, erklärt Günther Wenninger, Vorstandsmitglied der GWÖ und Obmann der Erzeugergemeinschaft Frischei.