
AUDIO: Filmtipp: „In the Grey“ von Guy Ritchie (3 Min)
Stand: 18.05.2026 18:46 Uhr
Mit seinem neusten Film „In the Grey“ nun begibt sich Action-Regisseur Guy Richtie in eine Welt, in der es beim Schuldeneintreiben nicht nur um Kleingeld geht, sondern um Milliarden-Beträge.
Guy Ritchie verschwendet keine Zeit mit großem Story-Geplänkel oder den Vorgeschichten seiner Charaktere, sondern kommt direkt zur Sache: Schon in der ersten Szene sieht man, wie es später im Film für die von Eiza González gespielte High-Class Schuldeneintreiberin Rachel so richtig aus dem Ruder laufen wird…

Regisseur Guy Richtie liefert mit seinem neuen Film nicht mehr, aber auch nicht weniger als schnörkellose Action-Unterhaltung.
Wenn Inkasso zur Elite-Mission wird
Ein fieser, skrupelloser Multimiliardär namens Salazar will die eine Milliarde Dollar, die er einer Bank schuldet, einfach nicht zurückzahlen. Drohungen und Mahnungen interessieren ihn nicht, und da kommt Rachel ins Spiel, die sich mit ihrem Team auf genau solche Fälle spezialisiert hat.
Mission Nummer eins: Man muss Salazar, der sich auf seiner Insel, umgeben von einer Privatarmee, verschanzt hat, an den Verhandlungstisch locken.
Mission Nummer zwei: Wie kommt man zu Salazar und heil wieder nach Hause? Da kommen Rachels treu ergebene Spezialisten fürs Grobe ins Spiel: Sid und Bronco, gespielt von Henry Cavill und Jake Gyllenhaal, die alles vorbereiten, falls irgendwas nicht nach Plan läuft.

Der Kinojahrgang bietet tolle Filme – etwa einen Thriller von Steven Spielberg, die Komödie „Der Teufel trägt Prada 2“, und „Die Odyssee“ von Christopher Nolan.
Rasant, stilvoll und pointiert
Das alles hört sich recht abenteuerlich an und sieht auf der Leinwand nach frei erfundener Action-Fantasie aus, ist aber so ähnlich durchaus passiert, so Guy Ritchie: „Die Story basiert tatsächlich auf einer wahren Geschichte, die mir erzählt wurde. Was mich am meisten daran fasziniert hat, war, dass ein Sicherheitsteam, das eigentlich nur zum Schutz einer Person da war, sich aus Langeweile und um sich die Zeit zu vertreiben, jede erdenkliche Fluchtmöglichkeit von einer Insel durchspielte, ohne überhaupt damit zu rechnen, dass es einen Grund für eine schnelle Flucht geben könnte. Also haben sie drei Monate lang jeden Tag trainiert, und als sie dann wirklich verschwinden mussten, waren alle überrascht, wie effizient sie waren.“
Und genauso effizient funktioniert nun auch dieser Inkasso-Mission-Impossible-Spezialeinsatz: rasant, stilvoll und pointiert in Szene gesetzt.
Coole Sprüche und viel Action
Launige Glücksritter, die sich mit richtig üblen Leuten anlegen und dabei coole Sprüche machen, das ist schon seit seinem Debüt „Bube, Dame, König, GrAS“ Guy Ritchies Spezialität, und dem bleibt er auch in „In The Grey“ verlässlich treu. Man bekommt nicht mehr, aber auch nicht weniger als schnörkellose, knackige Action-Unterhaltung.

Endlich sind die beiden Teile von Quentin Tarantinos „Kill Bill“ mit Uma Thurman vereint im Kino zu sehen – mit kleinen Veränderungen.

In The Grey
Genre:
Action
Thriller
Produktionsjahr:
2026
Produktionsland:
Vereinigtes Königreich, USA
Zusatzinfo:
Mit Jake Gyllenhaal, Henry Cavill, Eiza Gonzalez und anderen
Regie:
Guy Ritchie
Länge:
98 Minuten
Altersempfehlung:
ab 16 Jahren
Kinostart:
21. Mai 2026