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Berlin – Wer diesen Song einmal gehört hat, bekommt ihn so schnell nicht mehr aus dem Kopf: Mit „Ciao Ragazzki“ möchten YouTube-Star Marti Fischer (35) und Musiker David „Miirtek“ Starosciak (33) für Deutschland zum Eurovision Song Contest fahren. Dem großen Traum steht nur noch das Finale des deutschen ESC-Vorentscheids am Samstag im Weg, wo sich die zwei unter anderem gegen „DSDS“-Finalistin Sarah Engels durchsetzen müssen.

BILD konnte mit dem Duo, das sich Ragazzki nennt, im Vorfeld sprechen und erfuhr dabei, auf welchem ungewöhnlichen Weg ihr ESC-Song entstanden ist.

„Mach den Beat auf repeat und das ganze dann von forno“ – lyrisch hat der ESC sicherlich schon anspruchsvollere Werke erlebt, doch das Lied von Miirtek (l.) und Marti Fischer bleibt zweifelsohne im Ohr

„Mach den Beat auf Repeat und das ganze dann von vorno“ – lyrisch hat der ESC sicherlich schon anspruchsvollere Werke erlebt, doch das Lied von Miirtek (l.) und Marti Fischer bleibt zweifelsohne im Ohr

Foto: ARD/SWR/Claudius Pflug

Marti Fischer ist seit 2010 auf YouTube aktiv und begeistert dort mehr als 800.000 Abonnenten. Anfang 2024 ging sein gemeinsam mit Bodo Wartke (48) produziertes Lied „Barbaras Rhabarberbar“ mit einem viralen Tanz um die Welt. Mit Miirtek veröffentlichte er in der Vergangenheit schon gemeinsam Songs. Ihr neuester Streich, „Ciao Ragazzki“, soll jetzt die große ESC-Bühne erobern.

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Die Idee zum Lied entstand bereits im Juni 2024: „Wir waren im Italien-Urlaub und dann habe ich Miirtek und seine Freundin vom Flughafen abgeholt“, erzählt Marti BILD. Dabei habe er sie mit „Ciao Ragazzi“ begrüßt. Übersetzt bedeutet das „Hallo Jungs“. Die italienische Begrüßung blieb in Martis Kopf hängen. Aus Ragazzi wurde schlussendlich Ragazzki – aufgrund der polnischen Wurzeln seines Kumpels Miirtek, wie der YouTube-Star schmunzelnd erklärt.

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„Dann kamen wir zurück und ich habe die ganze Zeit gemerkt, dass ich was mit Ragazzki machen will“, so Marti. Miirtek wirft ein: „Das ging eigentlich den ganzen Urlaub so.“ Gesagt, getan: Nur zwei Tage nach der Rückkehr aus Italien stand die erste Fassung des Lieds, das nun beim Finale des deutschen ESC-Vorentscheids ins Rennen geht.

Miirtek: „Ich glaube, dass wir herausstechen“

Die Konkurrenz am Samstagabend wird hart – das weiß auch das Ragazzki-Duo: „Es sind alles mega starke Songs. Ich finde da keinen schlecht“, gesteht Miirtek. Doch dadurch, dass „Ciao Ragazzki“ ein „tanzbares und positives“ Lied sei, sieht er für Marti und sich gute Chancen: „Ich glaube, dass wir vor allem herausstechen und das könnte vielleicht unser Vorteil sein.“

BILD-Reporter Lukas Bruckmann (22, m.) hat Miirtek (l.) und Marti in ihrem Studio in Berlin getroffen

BILD-Reporter Lukas Bruckmann (22, m.) hat Miirtek (l.) und Marti in ihrem Studio in Berlin getroffen

Foto: Lukas Bruckmann

Wer schlussendlich für Deutschland zum ESC fahren wird, entscheidet sich im Finale des Vorentscheids, das die ARD am 28. Februar um 20:15 Uhr live ausstrahlt.

Transparenzhinweis

In einer früheren Version des Artikels haben wir geschrieben, dass ein Taxifahrer „Ciao Ragazzi“ gesagt und der ESC-Song so seinen Ursprung gefunden hat. Richtig ist aber, dass Marti Fischer das gesagt hat. Wir bedauern diesen Fehler und bitten, ihn zu entschuldigen.