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Die Grabung des Tunnels ist eine Mammutaufgabe.

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ÖBB/Ebner

Der Semmering-Basistunnel, der Niederösterreich mit der Steiermark verbindet, ist am Dienstag erstmals von einer offiziellen Delegation vollständig durchfahren worden – allerdings mit Kleinbussen und nicht auf Schienen.

Damit sei fast 15 Jahre nach dem Baustart „ein bedeutender Meilenstein erreicht“, teilten die ÖBB am Dienstagnachmittag mit. Ende 2029 sollen die ersten Züge durch den Tunnel verkehren, hieß es. Zuletzt war die Inbetriebnahme erst für 2030 erwartet worden.

„Ab Ende 2029 sind Wien und Graz dann in rund einer Stunde und 50 Minuten miteinander verbunden“, betonte ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä anlässlich der Fahrt vom niederösterreichischen Gloggnitz ins steirische Mürzzuschlag. Ursprünglich war die Verkehrsfreigabe für 2024 geplant gewesen, diese hatte sich jedoch mehrmals verzögert.

„Die schnelleren Verbindungen auf der Südstrecke sind ein großer Gewinn für Pendlerinnen und Pendler, für die Regionen und für ganz Österreich“, betonte Mobilitätsminister Peter Hanke (SPÖ). Nach dem finalen Durchschlag und dem Abschluss aller Tunnelvortriebe Ende 2024 liegt der Schwerpunkt der Arbeiten seit vergangenen Sommer auf der Ausrüstung der zwei Tunnelröhren, also etwa Gleisen, Leitungen und technischen Anlagen.