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Plötzlich Wahl-Krimi in Texas – Trump gibt Entscheidung bekannt

Aktualisiert am 19.05.2026 – 20:00 UhrLesedauer: 27 Min.

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Donald Trump mit Ken Paxton (l): Der US-Präsident hat sich entschieden. (Quelle: IMAGO/JAY JANNER)

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Eine Reihe von Umfragen gibt Trump Grund zur Sorge. Der US-Präsident trifft eine wichtige Entscheidung. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Wahl-Krimi in Texas: Trump gibt Entscheidung bekannt

Im Rennen um den Senat in Texas hat sich Donald Trump für Ken Paxton ausgesprochen – und damit gegen Amtsinhaber John Cornyn. Beide gelten als Trump-Loyalisten. Die Wahl steht Ende Mai an.

Paxton, Generalstaatsanwalt von Texas, hatte zuletzt allerdings mit einer Reihe von Skandalen Aufsehen erregt. Ihm wurde in den vergangenen Jahrzehnten unter anderem Betrug, Diebstahl und Korruption vorgeworfen – auch Ermittlungen wurden gestartet. Im Juli 2025 beantragte seine Frau nach mehrfacher Untreue Paxtons die Scheidung. In den sozialen Medien schrieb sie, dies habe „biblische Gründe“. Amtsinhaber John Cornyn dagegen galt als die sicherere Wahl, ist vergleichsweise skandalarm.

Der Demokrat James Talarico, der für den Senat in Texas kandidiert, hätte laut einer YouGov-Umfrage gute Chancen sowohl gegen Paxton (beide bei 45 Prozent) als auch gegen Amtsinhaber Cornyn (Talarico 44 Prozent, Cornyn 45). Texas gilt als klar republikanischer Staat – Cornyn hatte seine Wahl 2020 gegen die Demokratin M. J. Hegar mit zehn Punkten Vorsprung gewonnen. Doch ein Sieg im Herbst scheint nun alles andere als sicher.

USA genehmigen Verkauf von Militärhubschraubern an Südkorea

Die USA haben den Verkauf von Militärhubschraubern im Wert von 4,2 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro) an Südkorea genehmigt. Das Außenministerium in Washington teilte am Montag mit, es habe den Verkauf von 24 Seahawk-Marinehubschraubern des Typs „Romeo“ im Wert von drei Milliarden Dollar gebilligt. Die Hubschrauber werden unter anderem zur Ortung und Bekämpfung von U-Booten sowie gegen Ziele an Land eingesetzt.

Zudem genehmigte das US-Außenministerium erweiterte Ausrüstung für südkoreanische Apache-Kampfhubschrauber im Wert von 1,2 Milliarden Dollar. Der Verkauf werde Südkoreas Fähigkeit verbessern, „aktuellen und künftigen Bedrohungen“ zu begegnen, erklärte das Ministerium. Er werde zudem zu einer „glaubwürdigen Streitmacht“ beitragen, die Gegner abschrecken könne.

Südkoreas Präsident Lee Jae Myung hatte bei einem Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump im vergangenen November zugesagt, bis 2030 US-Militärausrüstung im Wert von 25 Milliarden Dollar zu kaufen. Zudem sagte Seoul zu, 33 Milliarden Dollar zur Unterstützung der in Südkorea stationierten US-Streitkräfte zu zahlen.

Trump: USA bei Verzicht auf Atomwaffen zu Abkommen bereit

Donald Trump stellt dem Iran bei einem Verzicht auf Atomwaffen eine Einigung in
Aussicht. Die USA seien voraussichtlich zufrieden, wenn ein Abkommen erzielt werden könne, das die Regierung in Teheran am Erwerb von Nuklearwaffen hindere, sagt Trump. Wenige Stunden zuvor hat er nach eigenen Angaben einen geplanten Militärschlag verschoben, um weitere Verhandlungen zu ermöglichen.