Kölner Sängerin

Sarah Engels verliert ESC, gewinnt aber woanders

19.05.2026 – 16:25 UhrLesedauer: 2 Min.

Sarah Engels: Die Musikerin war am Samstag bei "Schlagerchampions".Vergrößern des Bildes

Sarah Engels (Archivbild): Beim ESC konnte sie sich keinen Platz auf dem Siegertreppchen sichern. (Quelle: IMAGO/Frederic Kern/imago)

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Sarah Engels belegt mit „Fire“ beim ESC in Wien nur den 23. Platz. Ein Streaming-Vergleich aber liefert freudige Nachrichten für die Kölner Sängerin.

Beim Eurovision Songcontest (ESC) in Wien am vergangen Samstag schaffte es die Kölner Sängerin Sarah Engels mit ihrem Song „Fire“ nur auf den drittletzten Platz. Doch dass ihr Song dennoch bei vielen Menschen gut ankam, zeigt eine Auswertung des Marktforschungsunternehmens GfK Entertainment.

Das Unternehmen untersuchte, wie oft die Songs der ESC-Teilnehmer in ausgewählten Ländern in den vergangenen Tagen gestreamt wurden. Berücksichtigt wurden dabei kostenpflichtige und werbefinanzierte Streams vom 15. bis zum 17. Mai in Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Schweiz und Spanien.

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Da Spanien und die Niederlande den ESC in diesem Jahr boykottierten und ihre Teilnahme zurückgezogen hatten, sei das Interesse an der Veranstaltung auch mit Blick auf das Streaming-Verhalten eher bescheiden, so GfK Entertainment. Im Gastgeberland Österreich hingegen hätten Songs von ESC-Teilnehmer im genannten Zeitraum ein Fünftel der Streaming-Top-100 ausgemacht.

Sarah Engels mit „Fire“ nicht die Nummer eins in Deutschland

Auch Sarah Engels wurde in Österreich oft gehört. Im Gastgeberland waren nur drei andere ESC-Songs noch beliebter als die Pop-Nummer der deutschen Sängerin. Auch in der Schweiz wurde „Fire“ rauf und runter gestreamt, hier war das Lied der sechsterfolgreichste ESC-Song. In Italien landet „Fire“ im Streaming-Vergleich auf Platz elf, in den Niederlanden auf Platz 14 und in Portugal auf Platz 16.

In Deutschland landet Sarah Engels mit „Fire“ auf´dem zweiten Platz – hinter der bulgarische Siegerin Dara, die mit ihrem Song „Bangaranga“ überhaupt den Streaming-Vergleich dominiert. Nur in Frankreich und Italien lagen die nationalen Beiträgen – „Regarde!“ von Monroe und „Per sempre sì“ von Sal Da Vinciv – vor dem bulgarischen Beitrag zum diesjährigen ESC.