„Mit der Installation des ZikaSealTM-Systems setzen wir nun einen weiteren konkreten Mosaikstein, um dieses Gesamtbild Stück für Stück zu vervollständigen“, betont Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ) und weist gleichzeitig darauf hin, dass bei allen Bemühungen der Stadt Graz die Unterstützung der Bevölkerung nach wie vor der wichtigste Baustein ist.

Die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr.in Eva Winter, vergleicht die Funktionsweise mit einem biologischen Schutzmechanismus: „Das Prinzip erinnert an eine Herzklappe. Das System öffnet sich nur, wenn Wasser tatsächlich abfließen muss, und verschließt den Zugang danach sofort wieder.“

„Kanalschächte bieten der Tigermücke ideale Bedingungen: stabile Temperaturen, Feuchtigkeit und Schutz. Genau dort setzen wir jetzt an. Wenn diese Brutstätten dauerhaft unzugänglich gemacht werden können, wäre das ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigeren Bekämpfung“, erklärt Tigermückenexperte Erwin Wieser vom Gesundheitsamt.

„Auch im Bereich der Wasserwirtschaft setzt die Holding Graz auf innovative und nachhaltige Projekte. Dieses neue Vorhaben verbindet Gesundheitsvorsorge mit intelligenter Infrastruktur. Mit der praktischen Umsetzung beginnen nun jene Tests, aus denen wichtige Erkenntnisse für mögliche weitere Schritte gewonnen werden können“, sagt Alice Loidl, Vorständin Holding Graz.