Die Nachricht aus Wien kam überraschend, wie man betont: 18 Milliarden Euro hatten die 22 österreichischen Hochschulen für das kommende dreijährige Unibudget („Leistungsvereinbarung“ von 2028 bis 2030) anberaumt – nur 15,5 Milliarden Euro wurden ihnen jetzt von Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) zugesagt. 16,5 Milliarden Euro standen ihnen in der aktuellen Periode zur Verfügung. Allein unser Bundesland müsste 500 Millionen einsparen.

Massiver Stellenabbau befürchtet
Sollten sich die Ankündigungen im Doppelbudget des Bundes bewahrheiten, würde das den Standort Steiermark „massiv gefährden“, sagt Peter Riedler, Rektor der Universität Graz: „Die Kürzungen treffen vor allem das Personal. Es droht ein Stellenabbau.“ Für Angestellte fallen bis zu 80 Prozent der Ausgaben an. Einsparungen von 20 Prozent würden steiermarkweit bis zu 1000 Stellen kosten! Etwa 500 davon allein an der TU Graz, ganze 370 an der Uni Graz. Betroffen wäre noch dazu vor allem junges Unipersonal mit befristeten Verträgen.