Schon kurz nach seiner Wahl im Mai letzten Jahres hat sich Leo XIV. in Ansprachen bei seiner Generalaudienz eingehend mit dem Leiden und der Auferweckung Jesu beschäftigt – und dabei zu geistlichen Gedanken von großer Tiefe gefunden.
„Das Entscheidende am Glauben ist nicht, ob man an Gott glaubt oder nicht, sondern, dass man nach ihm auf der Suche ist.“ Das schreibt Papst Leo XIV. in seiner Kolumne in der …
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Es sind die bisher persönlichsten, spirituellsten Texte unseres neuen Papstes. In unserer Radio-Akademie stellen wir sie Ihnen vor.
Charakteristisch für diese Betrachtungen Leos XIV. ist die Aufmerksamkeit für kleine, scheinbar nebensächliche Details in den Kar- und Osterberichten der Evangelien. So denkt er bei der Schilderung des Letzten Abendmahls darüber nach, was es eigentlich bedeutet, dass der Raum im Obergeschoss nach Angaben des Markusevangeliums schon vorbereitet war – und dass sein Vermieter einen Wasserkrug trug. Bei der Festnahme Jesu interessiert ihn besonders der junge Mann, der in Panik davonrennt. Und bei der Beisetzung Jesu weiß er aus dem beiläufigen Hinweis, dass das Grab in einem Garten lag, geistige Funken zu schlagen.
Papst Leo: Betrachtungen zu Tod und Auferstehung Jesu – Radio-Akademie von Radio Vatikan (Auszug)
Ausgehen von den kleinen Dingen
Das ist eine Methode, die wir uns für unsere Art des Bibellesens und Bibelhörens vom Papst abschauen können. Auf die kleinen, scheinbar nebensächlichen Dinge achten. Und dann erst, von dort ausgehend, das Ganze in den Blick nehmen. So macht es Leo XIV. in diesen Meditationen vor. Eine meisterliche Einübung ins Nachdenken und Beten, anhand der Schlüsseltexte unseres Glaubens.
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Falls Sie die ganze Sendereihe in dieser Fastenzeit in Ruhe nachhören möchten: Wir schicken Ihnen gerne eine entsprechende CD zu, Ihre Spende kommt dem kirchlichen Dienst von Radio Vatikan zugute. Bestellen können Sie die CD per Mail an: [email protected] – unser Freundeskreis versendet aus Deutschland.
(vatican news)