STRABAG SE

3M/2026

3M/2025

in % 

Leistung

3.869,73

3.716,19

4%

Auftragsbestand

33.062,79

28.049,52

18%

Mitarbeiterzahl (FTE)

78.151

76.823

2%

Nord + West

3M/2026

3M/2025

in %

Leistung

1.689,03

1.533,32

10%

Auftragsbestand

13.558,40

13.091,20

4%

Mitarbeiterzahl (FTE)

23.212

22.829

2%

Süd + Ost

3M/2026

3M/2025

in %

Leistung

1.178,30

1.126,07

5%

Auftragsbestand

8.610,12

8.530,40

1%

Mitarbeiterzahl (FTE)

24.411

23.738

3%

International + Sondersparten

3M/2026

3M/2025

in %

Leistung

955,97

1.009,02

-5%

Auftragsbestand

10.869,70

6.380,28

70%

Mitarbeiterzahl (FTE)

22.232

22.310

0%

Sonstiges

3M/2026

3M/2025

in %

Leistung

46,43

47,78

-3%

Auftragsbestand

24,57

47,64

-48%

Mitarbeiterzahl (FTE)

8.296

7.946

4%

Leistung / Auftragsbestand in Mio. €

Der börsenotierte europäische Technologiekonzern für Baudienstleistungen STRABAG SE hat heute Zahlen für das erste Quartal 2026 bekannt gegeben.

Leistung

Trotz ausgeprägter Kälteperioden in Teilen Europas konnte der STRABAG‑SE‑Konzern die Leistung im ersten Quartal 2026 um 4 % auf € 3.869,73 Mio. steigern. Vor allem in Polen und Österreich blieb die Leistung infolge der ungünstigen Witterung unter dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung konnte jedoch durch deutliche Zuwächse in Deutschland und Tschechien mehr als ausgeglichen werden. Darüber hinaus wurden auch in Kroatien und Slowenien nennenswerte Leistungsanstiege erzielt.

Auftragsbestand

Der Auftragsbestand der STRABAG SE konnte in den ersten drei Monaten des Jahres weiter zulegen und belief sich zum Ende des ersten Quartals 2026 auf € 33.062,79 Mio. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Anstieg um 18 %; gegenüber dem Jahresende 2025 erhöhte sich der Auftragsbestand um 5 %. Die größten Zuwächse wurden in der Region Americas sowie in Österreich, Tschechien und Deutschland erzielt.

Wesentliche Auftragseingänge im ersten Quartal 2026 umfassen Mining‑Aufträge in Chile im Umfang von rund € 800 Mio. sowie Großprojekte im Bereich der Mobilitätsinfrastruktur in Tschechien, Slowenien und Polen. In Österreich wurden unter anderem Aufträge für einen Bildungscampus im Rahmen eines Public‑Private‑Partnership‑Projekts sowie für ein Rechenzentrum gewonnen, während in Deutschland insbesondere öffentliche und gewerbliche Hochbauprojekte, darunter das nachhaltige Stadtquartier B’Ella am Berliner Südkreuz, zum Anstieg des Auftragsbestands beitrugen.

Mitarbeiteranzahl

Im ersten Quartal 2026 beschäftigte der STRABAG‑SE‑Konzern durchschnittlich 78.151 Mitarbeitende (FTE), ein Plus von 2 % gegenüber dem Vorjahr. Der Mitarbeiteraufbau erfolgte vor allem in Polen, Deutschland und Tschechien und spiegelt die positive Entwicklung des Auftragsbestands wider.

Ausblick 2026

Auf Basis der Zahlen des ersten Quartals hält der Vorstand unverändert an den Zielen für das Geschäftsjahr 2026 fest. Die Leistung wird bei rund € 22 Mrd. erwartet und damit um rund 8 % über dem Vorjahresniveau. Die EBIT‑Marge sollte aus heutiger Sicht in einer Bandbreite von 5,0 % bis 5,5 % liegen. Die Netto‑Investitionen (Cashflow aus der Investitionstätigkeit) werden mit höchstens € 1.500 Mio. prognostiziert und spiegeln neben dem Erwerb von Baumaschinen insbesondere geplante Akquisitionen im Rahmen der Strategie 2030 wider.

Im Hinblick auf mögliche Auswirkungen des Iran‑Krieges bleibt weiterhin abzuwarten, wie lange der Konflikt anhält. STRABAG setzt, soweit möglich, Preisgleitklauseln in Verträgen ein und verfolgt eine lokal sowie langfristig ausgerichtete Beschaffungspolitik.