Der österreichische Bundeskanzler Stocker betonte in Wien unmissverständlich, dass eine wettbewerbsfähige Wirtschaft faire Rahmenbedingungen und gemeinsame europäische Spielregeln brauche. Der explizite Wunsch Wiens lautet daher, dass diese Sondersteuer, die auch von der EU-Kommission als diskriminierend eingestuft wird, so rasch wie möglich ausläuft. Magyar bat in der ad-hoc anberaumten Debatte um Geduld und verwies auf die „gyaszo“ (düstere) Haushaltslage, die er von Orbán geerbt habe. Dennoch versprach er grundlegende Reformen des Steuersystems, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für in- und ausländische Investoren zu garantieren.