Vor dem morgigen Gastspiel (19:30 Uhr, Ligaportal-LIVETICKER) bei der SV Oberbank Ried im Hinspiel des Bundesliga-Europacup-Playoff-Finales war im Rahmen einer Medienrunde in Hütteldorf beim SK Rapid auch noch der Schuhwurf von Yusuf Demir in Richtung des vierten Offiziellen beim BL-Match auswärts gegen den SK Sturm Graz Thema. Rapid wird gegen die Sperre des 22-jährigen Wieners, der für drei Spiele gesperrt wurde, keinen Einspruch einlegen. Der Offensivakteur fehlt damit sowohl im liga-internen Europacup-Playoff gegen die Innviertler als auch zum Auftakt der kommenden Saison.

Hier im Herbst gegen den SK Sturm flog noch der Spieler, beim jüngsten Aufeinandertreffen der Schlappen. Yusuf Demir warf nicht nur den Schuh weg, sondern bisher für manche Kritiker im Lande auch sein begnadetes Talent.

„Es hätte auch mehr sein können“

Yusuf Demir hatte sich nach dem Vorfall bereits öffentlich bei den Fans entschuldigt, wir berichteten.

Anders als nach der Roten Karte von Kapitän Matthias Seidl in der Nachspielzeit am Montagabend, den 4. Mai beim Bundesliga-Auswärtsspiel beim LASK, gegen deren Zwei-Spiele-Sperre Rapid noch vorgegangen war, akzeptieren die Hütteldorfer diesmal die Entscheidung der Liga. 

„Es hätte auch mehr sein können“, betonte SK Rapid-Geschäftsführer Sport Markus Katzer heute.

Kapitän Matthias Seidl vor Comeback gegen Ried

Während für Offensivakteur Demir, der am 2. Juni 23 Jahre jung wird, die Saison damit gelaufen ist, kann ein anderer nun doch noch final eingreifen. So steht Kapitän Matthias Seidl im viertägigen SV Ried-Doppel nach abgelaufenden Sperre vor seiner Rückkehr.

Der deutsche linke Außenbahnspieler Jannes Horn ist hingegen weiterhin verletzt.

Siehe auch:

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Fotocredit: Josef Parak