Im Museum der Moderne im österreichischen Salzburg ist nun die Ausstellung „Charlotte Perriand. Moderne leben: Design, Architektur, Fotografie“ eröffnet worden. Katia Baudin, Leiterin der Kunstmuseen Krefeld, hat die Werkschau konzipiert und kuratiert und damit der Französin, die mit Le Corbusier arbeitete, große Beachtung verschafft. Die Retrospektive ist nun nach der Ausstellung in Krefeld für das Salzburger Museum an den neuen Kontext angepasst worden.

Als erste umfassende Präsentation von Charlotte Perriands Werk in Österreich beleuchtet die Ausstellung in acht Kapiteln ihr interdisziplinäres Schaffen mit Schwerpunkten auf Architektur, Design und Fotografie und würdigt sie als eine der bedeutendsten Gestalterinnen der Moderne.

„Es ist eine besondere Freude zu erleben, wie diese Ausstellung ihre Reise fortsetzt und Charlotte Perriands Name weiter durch Europa getragen wird. Wie bereits in Krefeld markiert auch in Österreich diese Präsentation die erste umfassende Retrospektive ihres Werks“, sagt Katia Baudin, die an der Eröffnung in Österreich teilgenommen hat. Auf fast 1.000 Quadratmetern sind seltene Originalmöbel, erstmals gezeigte Fotografien und Archivdokumente sowie originalgetreue Rekonstruktionen bis 13. September zu sehen. Ab 9. Oktober wird die Ausstellung dann in der Fundació Joan Miró in Barcelona gezeigt (bis 28. Februar 2027). Der Ausstellungskatalog ist im Museumsshop im KWM am Joseph-Beuys-Platz erhältlich.