Ein Drehbuch im herkömmlichen Sinn gibt es nicht, Elemente aus ihrer Opernperformance „Sancta“, in der sie sich mit Religion und Kirche auseinandersetzt, werden weitergesponnen. Ein spezielles Thema in ihren Arbeiten bildet die Auseinandersetzung mit dem Schmerz, der, so Holzinger, „Teil des Lebens“ sei, zum Teil kulturell akzeptiert, zum Teil dem Publikum normalerweise nicht zumutbar. Mit Kritikern geht sie gewohnt lässig um: „Ich weiß, sie nennen mich jetzt die Pisskünstlerin seit Venedig, aber in Prinzendorf machen wir auch die Blutkunst. Es wird ein sehr spezielles Experiment!“