Die Kölner Rapperin Sazou konnte das Castingformat „Prototyp Rapstar“ zwar nicht für sich entscheiden, überzeugte Jurymitglied Sido mit ihren Auftritten jedoch so sehr, dass er ihr trotzdem einen Labeldeal bei Def Jam Germany anbot. Kurz darauf machte er jedoch gegenüber Mr. Rap öffentlich, dass die beiden sich „nicht einig“ geworden seien, was das Finanzielle angeht, und das Signing nicht zustande komme. Sazou reagierte darauf mit eigenen Instagram-Storys, in denen sie ihr Unverständnis dafür zum Ausdruck brachte, dass Sido damit einfach an die Öffentlichkeit gehe. In einem neuen Statement – ebenfalls bei Mr. Rap – entschuldigt sie sich jetzt für diese Reaktion und geht ins Detail, woran genau der Deal gescheitert sei.

Sazou entschuldigt sich bei Sido & spricht über Probleme beim Signing

In ihren ursprünglichen Storys hatte Sazou Sido einen „Multimillionär, der noch nie einen Nachwuchs-Artist groß gemacht hat und selber von einem Creative Director gebaut wurde“ genannt und ihm vorgeworfen, er sei „echauffiert“, dass sie Geld für ihre Kunst wolle. Inzwischen scheinen die Wogen deutlich geglätteter: In ihrer neuen Stellungnahme gesteht Sazou ein, dass sie „sehr impulsiv und unreflektiert und emotional“ reagiert habe. Sie könne weder Sido und Def Jam Germany noch Universal Music vorwerfen, mit schlechten Intentionen in die Verhandlungen gegangen zu sein. Vielmehr habe es am Ende einfach Kommunikationsprobleme gegeben.

Sazou zufolge hätten nach dem Signing-Angebot in der Show Def Jam Germany und ihr Management miteinander verhandelt. Kontakt zwischen ihr und Sido habe es quasi keinen mehr gegeben. Bei den Verhandlungen sei man dann finanziell tatsächlich nicht auf einen Nenner gekommen. Allerdings, weil ihr das Budget für die Albumproduktion und Vermarktung zu gering gewesen sei, nicht weil sie sich die Taschen habe vollmachen wollen. Weiter hätte ihrem Team auch eine konkrete künstlerische Perspektive gefehlt.

Ein von ihr gewünschtes persönliches Gespräch mit Sido sei im Folgenden leider auch nicht zustande gekommen. Hier wisse sie aber nicht, ob dieser Wunsch Sido überhaupt erreicht hätte. Auf Nachfrage habe man ihr dann mitgeteilt, dass es keinen Deal geben wird.

Nichtsdestotrotz zeigt sie sich reflektiert und sieht in der darauffolgenden Kommunikation die Fehler bei sich: