Im Gespräch mit Bürgermeistern aus der Gegend rief der Papst zum Umdenken im Wirtschafts- und Lebensmodell auf. In einer konsum- und individualistisch geprägten Gesellschaft seien “Müll, Verschwendung und Gifte” das Ergebnis eines Wachstumsmodells, das die Menschen “wie verzaubert” habe, sagte der Pontifex. Dieses Modell habe die Menschen “kränker und ärmer” zurückgelassen, so der Papst weiter. Stattdessen plädierte Leo XIV. für ein anderes Verständnis von Wohlstand. Man müsse lernen, “anders reich” zu sein: Stärker auf zwischenmenschliche Beziehungen achten, das Gemeinwohl fördern, die Verbundenheit mit dem eigenen Territorium stärken und dankbarer gegenüber der Aufnahme und Integration von Zugewanderten sein, erklärte er.