Abschied nach vier Jahren

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Der VfB Stuttgart hat Grischa Prömel als Neuzugang präsentiert. Der Mittelfeldspieler wechselt ablösefrei von der TSG Hoffenheim, wo sein Vertrag nach vier Jahren am 30. Juni ausläuft, in seine Geburtsstadt und erhält ein bis 2029 datiertes Arbeitspapier. Der 31-Jährige ist der siebte Spieler, den der VfB seit 2011 aus dem Kraichgau geholt hat.
Prömel über den Transfer: „Der Wunsch, zum VfB zu wechseln, steckt schon länger in mir drin. Ich bin in Cannstatt geboren, in Esslingen aufgewachsen und habe den VfB über all die Jahre hinweg stets verfolgt. Für mich geht nun in gewisser Weise ein Traum in Erfüllung und ich freue mich, ab der neuen Saison den Brustring tragen zu dürfen. Der VfB hat in den vergangenen Jahren enorme Power entfacht und steht für eine attraktive Spielweise. Es ist beeindruckend, wo der Klub inzwischen steht – und es fühlt sich gut an, nun ein Teil dieses Weges zu werden.“
Für Prömel ist es der dritte ablösefreie Transfer, seit es ihn 2017 vom Karlsruher SC zu Union Berlin zog – sein Marktwert kletterte dort in fünf Jahren von 600.000 auf 7,5 Millionen Euro. 2022 wechselte er zur TSG, wo er 60 Partien verletzungsbedingt verpasste. Nachdem er die Saison 2024/25 mit einem Kreuzbandriss fast komplett ausfiel, meldete er sich im vergangenen Sommer zurück und ist seit der Rückrunde nicht nur Stammspieler, sondern auch torgefährlich wie zu besten Zeiten. In 1.746 Minuten war er an neun Treffern direkt beteiligt.
VfB-Sportchef Fabian Wohlgemuth sagte: „Grischa hat hervorragende fußballerische Fähigkeiten, ist enorm ehrgeizig und hat in den vergangenen Jahren viele wichtige Erfahrungen gesammelt. Diese Kombination macht ihn für uns zu einem sehr wertvollen Neuzugang, der noch dazu aus der Region stammt und dadurch eine hohe Identifikation mit dem VfB mitbringt.“ Mit seinem neuen Klub wird Prömel erstmals in der Champions League antreten – seine bisherige Europapokal-Erfahrung besteht aus sechs Partien in der Conference League.
Für den VfB ist Prömel ein eher ungewöhnlicher Transfer. Seitdem Sebastian Hoeneß das Amt des Cheftrainers im April 2023 übernommen hat, wurde kein Spieler verpflichtet, der älter als 28 Jahre alt war. Prömel wird Stand jetzt der älteste Profi im Kader der Schwaben 2026/27 sein und im Mittelfeld auf einen Bekannten treffen: Angelo Stiller ist zehnmal für Hoffenheim an Prömels Seite aufgelaufen, ehe er 2023 für 5,5 Mio. Euro nach Stuttgart wechselte.
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