
Charismatisch: Giovanni Antonini mit seinem „Il Giardino Armonico“ bei den Melker Barocktagen 2026.
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Daniela Matejschek
Mit Vivaldi, Albinoni – und Haydn – war Giovanni Antoninis Originalklang-Ensemble Il Giardino Armonico gestern, Sonntag, zu Melks Barocktagen zurückgekommen. Und: mit Niederösterreichs Star-Mezzosopranistin Patricia Nolz, die schon zum Barocktage-Auftakt am Freitag in der Melker Stiftskirche gesungen hatte.
Am dritten Abend der diesjährigen Internationalen Barocktage im Stift Melk ging es im Kolomanisaal um die „Einsamkeit des Herzens“ unter dem Motto „Insel der Erinnerung“. Das unvergleichliche Ensemble Il Giardino Armonico unter der Leitung seines charismatischen Dirigenten – und virtuosen Soloflötisten – Giovanni Antonini hatte diesmal unter anderem Werke von Vivaldi und Albinoni im Gepäck, von letzterem ein berückend schönes Adagio in d-moll (nein, nicht jenes gefälschte in g-moll).