Die anhaltende Trockenheit bringt derzeit zahlreiche Gemeinden im südlichen Waldviertel in starke Bedrängnis. Über das Pfingstwochenende hat sich die Situation in mehreren Orten weiter verschärft.
In Maria Taferl rief die Gemeinde bereits vor zwei Tagen neuerlich die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Wasser ausschließlich für notwendige Zwecke zu verwenden. Trotz mehrfacher Information werde festgestellt, dass die geltenden Einschränkungen weiterhin missachtet werden.
Erneuter Appell in Maria Taferl
„Daher wird nochmals unmissverständlich darauf hingewiesen: Das Befüllen von Pools, das Autowaschen sowie das Bewässern von Rasenflächen und Gärten sind ab sofort strikt untersagt“, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Auch in Münichreith-Laimbach ist man aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der rückläufigen Quellschüttungen gezwungen, neuerlich Maßnahmen zu setzen.
Ab sofort sind dort die Poolbefüllung, das Autowaschen, die Bewässerung von Rasenflächen sowie die Reinigung von Terrassen, Straßen und sonstigen befestigten Böden verboten. Für landwirtschaftliche Betriebe besteht zudem eine Meldepflicht ab einer Wasserentnahme von mehr als einem Kubikmeter.

Pool befüllen ist derzeit in vielen Gemeinden untersagt.
Foto:
Alma Heigl
Meldepflicht bei Feuerwehr
Wer Wasser entnimmt, muss sich davor bei der Feuerwehr melden, da das Wasser gereinigt werden muss. „Wir appellieren an Ihre Vernunft und Ihre Rücksichtnahme in dieser Situation, damit wir die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung weiterhin gewährleisten können“, warnt die Gemeinde und kündigt weitere Schritte an, sollte es weiterhin zu Verstößen kommen.
Von der angespannten Situation in der Nachbargemeinde sind auch Teile von Pöggstall betroffen, die an die Wasserversorgungsanlage Laimbach angeschlossen sind. In Pöggstall selbst bleibt die Lage ebenso wie in Artstetten angespannt.

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