Samstag, 28.02.2026, 13:31

Matrei in Osttirol – Nach der jüngsten Lawinenserie in Tirol waren die Einsatzkräfte am Samstag erneut gefordert: Am späten Vormittag ging in der Granatspitzgruppe im Gemeindegebiet von Matrei in Osttirol eine Lawine ab.

Da zunächst unklar war, ob jemand verschüttet wurde, wurden die Bergrettung Matrei mit Suchhunden sowie die Hubschrauber „Martin 4“ und „Libelle Tirol“ alarmiert. Schon nach wenigen Minuten war jedoch klar, dass niemand verschüttet wurde – der Einsatz konnte beendet werden.

Die Leitstelle appelliert, Beobachtungen von Negativlawinen – Abgänge, bei denen niemand zu Schaden kommt – unbedingt zu melden. Das ist über den Notruf 144, den Alpinnotruf 140 oder über die SOS-EU-Alp-App möglich.

Erhebliche Lawinengefahr

Die Lawinensituation in Tirol hat sich im Vergleich zu den vergangenen Tagen zwar etwas entschärft, es ist jedoch weiterhin Vorsicht geboten. In weiten Teilen des Landes herrschte am Samstag Stufe 3 der fünfstufigen Skala – und damit „erhebliche“ Gefahr. (TT.com)

© lawinen.report

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