Dankesworte und Strafzahlungen
Dass es bereits jetzt die Gleichenfeier begangen werden konnte, macht sichtbar, wie sehr das neue Zentrum bereits Gestalt annimmt. Noch in diesem Jahr soll das Projekt eröffnet werden und damit ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte der Schwarz-Weißen aufgeschlagen werden. Die neue Anlage wird künftig nicht nur dringend benötigte Entlastung für bestehende Trainingsstandorte bringen, sondern auch neue Standards in der täglichen Arbeit mit Nachwuchs- und Akademiespieler sowie der Damenmannschaft setzen. Bauexperte und Vizepräsident Peter Schaller betonte die Nachhaltigkeit der Anlage und bedankte sich bei allen Arbeitern, wies aber auch auf die eingeforderte Strafzahlung der Stadt von 360.000 Euro aufgrund der fehlenden Baumpflanzung am Fußballfeld hin. Gemeinderat Horst Alic richtete Grußworte der Bürgermeisterin aus und freute sich besonders über die Wichtigkeit Puntigams als neue Heimat der Sturm Frauen. Sportstadtrat Kurt Hohensinner sprach von der sportlichen Halbzeit des Projektes und freute sich schon darauf, junge Sportlerinnen und Sportler in Puntigam gut versorgt zu wissen. Landesrat Willibald Ehrenhöfer zeigte sich stolz über die Zusammenarbeit von Land, Stadt und Klub, die dieses visionäre Projekt vorangetrieben hatte.
Landeshauptmann Mario Kunasek zeigte sich dankbar für den Einsatz aller Beteiligten und betonte die Wichtigkeit moderner Sportinfrastruktur für die steirische Jugend: „Dem SK Sturm ist in den letzten Jahren viel gelungen, es war eine der erfolgreichsten Phasen der Vereinsgeschichte – und ich als Sturmknofel seit fast 50 Jahren darf das sagen. Die Sturmfamilie ist ein Aushängeschild des Sports in ganz Österreich, eine starke Marke, die man weit über die Grenzen der Steiermark hinaus kennt – für diesen Erfolg gibt es viele Väter, stellvertretend möchte ich mich bei Präsident Christian Jauk für die großartige Arbeit des SK Sturm bedanken. Ich bin überzeugt, dass diese tolle Arbeit auch in Zukunft fortgesetzt wird, speziell in der Ausbildung des Nachwuchses – dieses Trainingszentrum ist dafür ein essenzieller Baustein!“
Vertreten waren bei der Feier neben den politischen Vertreter:innen und den Vereinsverantwortlichen selbstverständlich auch die beteiligten Baufirmen und Gewerke, stellvertretend genannt sei hier PORR-Bauleiter Volker Müller. Auch Mitglieder des Beirats und des Kuratoriums des SK Sturm nahmen an der Gleichenfeier teil. Ein besonderer Moment war der traditionelle Gleichenspruch – und das Zerbrechen der ersten Scherben, selbstverständlich einer Flasche Puntigamer Bier – der vom jüngsten Lehrling der Baustelle, Marco Rossmann, vorgetragen wurde. Mit der Gleichenfeier ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Fertigstellung des Trainings- und Nachwuchszentrum Puntigam gesetzt.