„Inhaltlich unrichtige Rechnung…“
Zehn weitere Waffen aus dem Schrank des Milliardenpleitiers sollten noch im Herbst 2023, wenige Wochen vor dem Einsetzen des Konkurs-Dominos in der Signa-Gruppe, an die Tochterfirma einer Benko-Stiftung verkauft werden. So weit, so gut. Jedoch: Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wirft dem 49-jährigen Tiroler vor, er habe am 23. September 2024, rund sechs Monate nach seiner persönlichen Insolvenz als Einzelunternehmer, „eine inhaltlich unrichtige Rechnung über den vorgeblichen, tatsächlich nicht stattgefundenen Verkauf von drei (…) verheimlichten Schusswaffen“ vorlegen lassen. Von einem seiner Rechtsvertreter. Dabei soll ihm eine Vertrauensperson behilflich gewesen sein.