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John Rambo marschiert wieder auf die große Leinwand. Doch statt die Geschichte nach dem letzten Film fortzusetzen, blicken die Macher weit zurück. Die legendäre Action-Reihe mit Sylvester Stallone erhält einen sechsten Kinofilm – und der erzählt die Vorgeschichte des berühmten Einzelkämpfers.
Nach Informationen des Branchenmagazins „Deadline“ entsteht kein klassisches Sequel, sondern ein Prequel. Im Mittelpunkt steht ein deutlich jüngerer John Rambo. Die Handlung spielt während des Vietnamkriegs und soll zeigen, welche Erlebnisse den späteren Kriegsveteranen geprägt haben. Viele Details werden noch geheim gehalten.
Für die Regie ist der Finne Jalmari Helander (49) vorgesehen, der mit „Sisu“ bekannt wurde. Als Titel ist derzeit „John Rambo“ vorgesehen.
Starttermin jetzt bekannt
Während für Deutschland noch kein Kinostart feststeht, gibt es für die USA bereits Klarheit. Laut „Variety“ soll der Film dort am 4. Juni 2027 anlaufen. Die Konkurrenz wird groß: Rund um den Start erscheinen ein neuer „Star Wars“-Film, ein weiterer animierter „Spider-Man“ sowie das Prequel zu „Ocean’s 11“.
Stallone wohl nicht vor der Kamera
Da die Geschichte viele Jahre vor den bekannten Filmen spielt, gilt eine Rückkehr von Sylvester Stallone (79) als Hauptdarsteller als unwahrscheinlich. Stattdessen soll Noah Centineo (30) die junge Version des Actionhelden verkörpern. Bekannt wurde der Schauspieler durch die Netflix-Reihe „To All the Boys I Loved Before“. Weitere Rollen spielte er unter anderem in „Black Adam“, „The Recruit“ und „Warfare“.
Berichten zufolge wurde Stallone über das Projekt informiert, ist bislang aber nicht beteiligt. Ob er später eine beratende Rolle übernimmt oder einen Gastauftritt absolviert, bleibt offen. Zum Ensemble gehören außerdem David Harbour (51) und James Franco (48).
Der neue Film beendet eine lange Pause der Reihe. Zuletzt lief 2019 „Rambo: Last Blood“ im Kino. Der erste Teil erschien bereits 1982 und gilt bis heute als Action-Klassiker. Die späteren Fortsetzungen setzten stärker auf spektakuläre Gewalt, kamen bei Kritikern jedoch deutlich schlechter an.