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Eine Illustration, die einen Roten Zwerg und einen Planeten zeigt
Astronomen haben kürzlich Rote Zwerge entdeckt, die Materie von erdähnlichen Planeten aufnehmen. Während dies das zerstörerische Verhalten Roter Zwerge verdeutlicht, hilft es Forschern auch dabei, die Entstehung von Planetensystemen besser zu verstehen.
Bei der Beobachtung verschiedener Regionen des Universums stoßen Astronomen manchmal auf überraschende Phänomene. Nachdem sie eine Kollision zwischen zwei Neutronensternen und einen Exoplaneten mit möglicher Atmosphäre entdeckt haben, haben sie nun Rote Zwerge nachgewiesen, die Materie von erdähnlichen Planeten aufnehmen.
Diese Entdeckung ist in einer neuen Studie vorgestellt worden, die in den Monthly Notices of the Royal Astronomical Society erschienen ist. Mehrere Forscher der Keele University und der University of Exeter haben Tausende Sterne untersucht und sechs Rote Zwerge entdeckt, die ein ungewöhnliches Verhalten zeigen.
Nach verschiedenen Beobachtungen haben sie festgestellt, dass diese Sterne Lithium enthalten. Dieses chemische Element sollte in diesen Himmelskörpern jedoch nicht vorkommen, wie Professor Robin Jeffries von der Keele University, der Hauptautor der Studie, erklärt hat:
Rote Zwerge sind kleiner und kühler als unsere Sonne, in ihrem Inneren sind sie jedoch extrem heiß. Diese Hitze sollte ihr gesamtes empfindliches Lithium kurz nach ihrer Entstehung durch Kernreaktionen zerstören.
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An image showing the red dwarf Proxima Centauri.
Daher könnten diese Sterne, die zu den häufigsten im Universum gehören, laut Astronomen Materie von erdähnlichen Planeten aufgenommen haben. Während diese Entdeckung also das zerstörerische Verhalten Roter Zwerge verdeutlicht, könnte sie Forschern auch dabei helfen zu verstehen, wie Planetensysteme entstehen. Künftige weitere Studien mit neuen Instrumenten werden jedoch nötig sein, um Sterne mit demselben Verhalten zu identifizieren.
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Übersetzer: Enrico Frahn – Senior Tech Writer – 7841 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021
Der Technik-Virus hat mich schon in jungen Jahren befallen, als ich zu Pentium II Zeiten meine ersten Schritte im PC-Bereich wagte. Seither gehören für mich das Modden, Übertakten und die akribische Pflege meiner Hardware einfach dazu. Während meiner Studienzeit entwickelte ich zudem ein spezielles Interesse an mobilen Technologien, die den stressigen Studienalltag erheblich erleichtern können. Nachdem ich bei einer Tätigkeit im Marketing meine Liebe für das Kreieren von Webinhalten gefunden habe, begebe ich mich nun als Redakteur bei Notebookcheck auf die Suche nach den spannendsten Themen aus der faszinierenden Welt der Technik. Außerhalb des Büros hege ich eine besondere Leidenschaft für den Motorsport und das Mountainbiking.


