Deutsche Unternehmer reisen zu Putins Wirtschaftsforum
Nach dem Überfall auf die Ukraine haben viele deutsche Firmen Russland verlassen. Die Sorge vor verpassten Gelegenheiten treibt viele nun zurück. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.
Drohne schlägt Loch in AKW-Hülle – IAEA besorgt
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) fordert Zugang zu der von einer Drohne getroffenen Turbinenhalle im Kernkraftwerk Saporischschja. Die Behörde sei über einen Angriff informiert worden, bei dem ein Loch in die Wand der Halle gerissen worden sei, teilte die IAEA mit und ergänzte, es sei der erste Drohnenangriff innerhalb des Kraftwerksgeländes seit April 2024 gewesen. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi zeigte sich ernsthaft besorgt über den Vorfall. Angriffe auf Atomanlagen seien wie ein Spiel mit dem Feuer.
Zuvor hatten die von Moskau eingesetzte Kraftwerksleitung und der Chef des staatlichen russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexej Lichatschow, über einen Drohnenangriff auf den Maschinensaal des Reaktors sechs informiert. Sie lasteten den Vorfall dem ukrainischen Militär an. Dabei soll eine über ein Glasfaserkabel ferngesteuerte Drohne eingesetzt worden sein. Belege wurden nicht vorgelegt. Die ukrainische Armee wies die Vorwürfe zurück und schrieb in einer in sozialen Netzwerken verbreiteten Stellungnahme von einem Versuch der „atomaren Erpressung“ durch Russland.
Das AKW im südostukrainischen Gebiet Saporischschja ist mit einer Nennleistung von 6.000 Megawatt das größte Atomkraftwerk in Europa. Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 geriet das Kraftwerk im Monat darauf unter russische Kontrolle. Aus Sicherheitsgründen wurden alle sechs Reaktoren abgeschaltet. Der nahe Fluss Dnipro trennt in der Gegend russische und ukrainische Truppen.
Ukraine greift offenbar Ölraffinerie an
Das ukrainische Militär hat Berichten zufolge in der Nacht zum 30. Mai einen Drohnenangriff auf die Ölraffinerie von Saratow durchgeführt. Darüber berichteten russische Telegram-Kanäle. Von Anwohnern in sozialen Medien veröffentlichte Fotos und Videos sollen Flammen zeigen, die aus der Raffinerie aufsteigen. Über der Stadt war zudem dichter schwarzer Rauch zu sehen.
Diese in sozialen Medien verbreiteten Aufnahmen sollen den Brand in Saratow zeigen:
Die Ölraffinerie von Saratow produziert mehr als 20 verschiedene Erdölprodukte, darunter Benzin, Diesel, Heizöl und Bitumen. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs verarbeitete die Anlage im Jahr 2023 rund 4,8 Millionen Tonnen Rohöl. Auch an anderer Stelle in Russland sollen ukrainische Drohnen zugeschlagen haben: Laut russischen Telegram-Kanälen wurde ein Öllager in der Stadt Matwejew Kurgan in der russischen Oblast Rostow angegriffen.
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