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Köln – Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes (44) erhob im März zum ersten Mal schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50). Es geht um jahrelange digitale Gewalt, Identitätsmissbrauch und Sex-Chats unter ihrem Namen. Ermittler prüfen diese Vorwürfe derzeit. Außerdem ermittelt die Staatsanwaltschaft Potsdam gegen den Schauspieler – wegen des Verdachts der Körperverletzung im Rahmen häuslicher Gewalt. Und Collien? Das Geschehene verfolgt sie bis in ihre Träume!
Nach eigenen Angaben hat die Moderatorin und Schauspielerin von den belastenden Erlebnissen eine posttraumatische Belastungsstörung davongetragen. Im Interview mit RTL-Moderatorin Frauke Ludewig (62) spricht Collien Fernandes jetzt offen darüber, wie sie die mutmaßlichen Taten ihres Ex-Mannes auch bis in den Job verfolgen – in Form von Albträumen.

Christian Ulmen (50, damals 43) und Collien Fernandes (44, damals 37) im Juni 2019. Die beiden waren 15 Jahre lang ein Paar, 14 davon verheiratet. Seit Februar 2026 ist die Scheidung des Ex-Paars rechtskräftig
Foto: imago images/VISTAPRESS
„Traumschiff“-Kollegen bekamen alles mit
Während ihre Vorwürfe gegen Ex-Mann Ulmen deutschlandweit diskutiert wurden, drehte Collien Fernandes wieder für „Das Traumschiff“ in Vietnam. In der ZDF-Reihe spielt sie an der Seite von Florian Silbereisen (44, Kapitän Max Parger) die Schiffsärztin Dr. Jessica Delgado. Seit 2021 gehört ihre Figur zur Hauptbesetzung der Kultserie. Colliens mentale Belastung bekamen auch die Kollegen mit.
Mehr zum ThemaCollien Fernandes: „Ich träume sehr oft davon“
„Träumt man von solchen Sachen?“, fragt Frauke Ludowig Collien Fernandes im RTL-Interview im Hinblick auf den Fall Christian Ulmen. „Ja! Auf jeden Fall“, antwortet sie. „Und das tatsächlich auch bis heute. Ich träume sehr oft davon.“ Deutlich werde das auch bei den „Traumschiff“-Dreharbeiten. „Da kann es schon passieren, dass ich dann in der Nacht meinen Ex-Mann anschreie und dann Leute klopfen und sagen: ‚Du scheinst gerade davon zu träumen und du schimpfst gerade auf ihn – relativ laut‘“, berichtet Collien Fernandes.
Die Kabinenwände auf der „MS Amadea“ seien „sehr dünn“, wie sie betont. „So was hört man dann eben auch nebenan.“ Die nächtlichen Szenen zeigen, wie stark sie die Erlebnisse belasten. Ihr Fazit: „Ich glaube, so ganz ohne irgendwas geht niemand raus aus so einer Geschichte.“
Der Fall Fernandes/Ulmen
Fernandes wirft ihrem Ex-Mann massive digitale Übergriffe vor. Es geht um Fake-Accounts, sexuelle Chats mit fremden Männern und pornografische Darstellungen, die unter ihrem Namen verbreitet worden sein sollen. Auch von „digitaler Vergewaltigung“ ist die Rede. Gegen Ulmen laufen aktuell Ermittlungen. Ulmens Anwalt weist zentrale Punkte zurück. Vor allem der Verdacht, sein Mandant habe Deepfake-Pornos erstellt oder verbreitet, sei falsch. Es gilt die Unschuldsvermutung.