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Wird die Wehrpflicht verlängert oder nicht? Die Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und NEOS ringen aktuell um eine Einigung. Eine Volksbefragung, wie sie der Bundeskanzler vorschlug, ist mittlerweile kein großes Thema mehr.

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Christian Eplinger

In der Diskussion rund um die künftige Ausgestaltung des Wehrdienstes schlägt die SPÖ einen „Plan der Mitte“ vor. Die Dauer soll bei sechs Monaten belassen werden, die Milizübungen aber sollen ein Comeback feiern, so der Vorstoß des „roten“ Wehrsprechers Robert Laimer. Die Volkspartei wiederum präferiert das von der Expertenkommission vorgelegte „Österreich plus“-Modell.

Fast ein halbes Jahr ist es her, dass die Heereskommission ihren Abschlussbericht vorlegte – und dabei eine klare Empfehlung aussprach: Der aktuell sechsmonatige Grundwehrdienst soll auf acht Monate ausgeweitet, die im Jahr 2006 abgeschafften Milizübungen wieder eingeführt werden. Dieses sogenannte „Österreich plus“-Modell erfülle die rasche militärische Reaktionsfähigkeit, hätte die geringsten Auswirkungen auf das Budget und wäre auch für die Wirtschaft am praktikabelsten, argumentierte der Vorsitzende der Kommission, Generalmajor Erwin Hameseder, die beinahe einstimmige Entscheidung des Gremiums.