Fast die Hälfte der Aktionäre verweigerte dem Vergütungssystem des Managements die Zustimmung. Jetzt folgt auch noch das Downgrade durch Jefferies. Die Aktie bricht ein.
DroneShield gerät trotz des anhaltenden Booms bei Verteidigungs- und Drohnentechnologie zunehmend unter Druck. Die Aktie brach am Montag um 8,6 Prozent ein, nachdem rund die Hälfte der Aktionäre
auf der Hauptversammlung gegen den Vergütungsbericht des Unternehmens gestimmt hatte. Nach australischem Gesellschaftsrecht gilt bereits eine Ablehnung von mehr als 25 Prozent als sogenannter
„First Strike“. Kommt es im kommenden Jahr zu einem zweiten Warnschuss, droht eine komplette Neuwahl des Verwaltungsrats.
Der Vorgang trifft DroneShield in einer ohnehin heiklen Phase. Parallel laufen Untersuchungen der australischen Finanzaufsicht ASIC zu Marktmitteilungen und möglichen Handelsaktivitäten rund um den
Zeitraum November 2025. Bereits im Februar hatte das Unternehmen neue Richtlinien für Offenlegung und Insiderhandel eingeführt, nachdem die Börse ASX Fragen zu den damaligen Vorgängen gestellt
hatte.
wallstreetONLINE Redaktion
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