Verlässt Wolfsburg per Klausel 

VfL Wolfsburg: TSG Hoffenheim gewinnt Werben um Patrick Wimmer

©IMAGO

Am Wochenende ploppten gleich mehrere ernsthafte Interessenten für Patrick Wimmer (25) auf, nun scheint das Rennen entschieden. Wie „Kicker“ und „Sky“ berichten, will die TSG Hoffenheim die Ausstiegsklausel des Österreichers beim VfL Wolfsburg aktivieren. Darüber sei der Bundesliga-Absteiger am Montag informiert worden.

Gerücht

Patrick Wimmer

P. Wimmer

VfL Wolfsburg

Rechtsaußen

VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

 

83 %

TSG 1899 Hoffenheim

TSG Hoffenheim

Bundesliga

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Zwischen Wimmer und den Kraichgauern soll es bereits eine Einigung geben, für Mittwoch sei der Medizincheck geplant. Im Anschluss soll der Offensivspieler einen Vertrag bis 2031 unterschreiben, bevor es tags darauf mit dem ÖFB-Team nach San Francisco ins WM-Quartier geht. Während „Kicker“ und „Sky“ die Ablöse auf rund 10 Millionen Euro beziffern, sind es nach „AZ/WAZ“-Infos 12,5 Millionen Euro.

Auch Eintracht Frankfurt und Brighton & Hove Albion mischten bis zuletzt im Werben um Wimmer mit. Den Seagulls räumt „Sky“ zumindest noch die Möglichkeit ein, den Hoffenheimern durch ein Last-Minute-Angebot dazwischenzufunken. Bei der TSG lockt jedoch Förderer Christian Ilzer, der ihn im Dezember 2019 bei Austria Wien mit 18 Jahren und sechs Monaten zum Profi machte. In 19 Partien steuerte Wimmer unter ihm je zwei Tore und Vorlagen bei.


Sieben Jahre später gehört er zu den WM-Teilnehmern Österreichs, obwohl er in der vierten Saison mit dem VfL Wolfsburg den erstmaligen Abstieg hinnehmen musste. Verletzungsbedingt konnte Wimmer in der Relegation nicht helfen. Sieben Scorer gelangen dem 30-fachen Nationalspieler in der abgelaufenen Bundesliga-Saison. Wimmer wurde allerdings mehrfach durch Blessuren zurückgeworfen und bestritt lediglich drei der 25 Einsätze über die volle Distanz von 90 Minuten. Sein Marktwert war im jüngsten Bundesliga-Update von 15 Mio. auf 12 Mio. Euro gesunken.

TSG Hoffenheim lockt Wimmer mit Europa League

Während Hoffenheim mit der Europa League lockt und Brighton immerhin noch die Conference League bieten kann, hätte Wimmer in Frankfurt auf das internationale Geschäft verzichten müssen. Dort hätte er allerdings mit Rückkehrer Adi Hütter ebenfalls einen österreichischen Trainer gehabt, zu dem er ein gutes Verhältnis pflegen soll. Nun soll noch kurz vor der Weltmeisterschaft Wimmers Zukunft geklärt werden, um beim Turnier völlig unbeschwert eine gute Rolle spielen zu können.

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