Der Kinomonat Juni im Albert-Einstein-Forum verspricht Spannung: Zwei Dokumentationen, zwei Thriller und eine Komödie stehen auf dem Programm. Los geht es am Mittwoch (3., 17 und 20 Uhr) mit dem französischen Thriller „Paris Murder Mystery“. Darin lebt die Amerikanerin Lilian Steiner (Jodie Foster) seit Jahren in Paris und hat sich dort einen Namen als brillante Therapeutin gemacht. Als ihre Patientin Paula (Virginie Efira) unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, ist sie fassungslos. War es wirklich Selbstmord, wie die Polizei rasch annimmt? Oder hat jemand sehr geschickt nachgeholfen? Zusammen mit ihrem Ex-Mann Gabriel (Daniel Auteuil), der noch immer nicht von ihr lassen kann, begibt sich Lilian auf eine turbulente Spurensuche, um dem Geheimnis von Paula auf die Spur zu kommen.
Eine Woche später werden einmal mehr zwei Filme an einem Mittwoch gezeigt. Um 17 Uhr steht der Thriller „Nürnberg“ auf dem Programm. Hermann Göring wird von den Alliierten verhaftet und soll als ranghöchster noch verbliebener Nazi für die unfassbaren Taten des NS-Regimes zur Rechenschaft gezogen werden. Der Psychiater Dr. Kelley wird beauftragt, alle Angeklagten auf ihre Prozessfähigkeit hin zu untersuchen. Schnell ist er von Görings Scharfsinn und Charisma eingenommen und obwohl er dessen Machtspiele durchschaut, kann sich Dr. Kelley der manipulativen Stärke und Faszination des Bösen nur schwer entziehen. Um Görings Vertrauen zu gewinnen, überschreitet Dr. Kelley moralische Grenzen und gefährdet sogar den Nürnberger Prozess. Oscar-Preisträger Russell Crowe spielt Reichsmarschall Hermann Göring auf ebenso grandiose wie preiswürdige Weise.
Um 20 Uhr wird es dann sportlich: Die Dokumentation „Ein Sommer in Italien – WM 1990“ zeigt die Reise der deutschen Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft, bei der sie sich zum dritten Mal den Titel holte. Unter Teamchef Franz Beckenbauer wachsen Fußball-Ikonen wie Lothar Matthäus, Andreas Brehme, Jürgen Klinsmann, Rudi Völler oder Klaus Augenthaler weit über sich hinaus. Kurz vor der deutschen Wiedervereinigung entstand im Jubel der Millionen von Menschen aus Ost und West ein neues Selbstbewusstsein.
Am 17. Juni (17 und 20 Uhr) steht eine weitere Dokumentation auf dem Programm. „Michael“ ist das Porträt eines Ausnahmekünstlers, dessen Musik die Welt bewegt. Der Film erzählt die Geschichte von Michael Jacksons Leben – weit über die Musik hinaus. Er zeichnet seinen Weg nach von der Entdeckung seines außergewöhnlichen Talents als Leadsänger der Jackson Five bis hin zu dem visionären Künstler, dessen kreativer Ehrgeiz ihn unermüdlich antrieb, der größte Entertainer der Welt zu werden.
Zum Ende des Monats gibt es dann etwas für die Lachmuskeln. „Der Teufel trägt Prada 2“ (24. Juni, 17 und 20 Uhr) spielt 20 Jahre nach dem ersten Teil – und die Wege der damaligen Assistentinnen Andy und Emily mit ihrer ehemaligen teuflischen Chefin Miranda Priestley kreuzen sich erneut. Eintritt acht Euro, Kinder zahlen fünf.