Nun ist es also doch passiert… Der TSV 1860 München kann die fehlenden 2,7 Millionen Euro nicht nachweisen, dies wird aller Voraussicht nach zum Lizenz-Entzug und zum Zwangsabstieg in die Regionalliga führen. Noch am Vormittag hatte Investor Hasan Ismaik die “3” an den BR gesendet, auf die Frage, ob die Löwen noch zu retten seien. Doch dann schien der Jordanier seine Meinung im Laufe des Tages (mal wieder) geändert zu haben. Die für die Schließung der Etat-Lücke nötige Zahlung blieb bis zur Deadline um 17:00 Uhr aus und nun müssen sich die Löwen wohl oder übel auf eine Saison in der Regionalliga einstellen. Welche Folgen dies für den Kader, die bestellten Dauerkarten, die Mitarbeiter und alle Löwen-Fans hat, ist aktuell noch nicht einmal im Ansatz abzusehen.

Kein Geldeingang – 1860 muss in die Regionalliga

Auch wenn Ismaik heute keine “4” sendete steht damit wohl fest, dass Sechzig in der Saison 2026/27 in der Regionalliga Bayern antreten muss. Der zweite Absturz binnen neun Jahren, den der Investor durch die Kündigung von zwei Darlehen verschuldete… Um 17:25h herrschte Gewissheit: aus sicherer Quelle erfuhr sechzger.de, dass Hasan Ismaik bis zum Fristablauf um 17:00h keine Zahlung geleistet hatte. Das wars! Sechzig spielt nicht mehr 3. Liga.

Das sagen die Beteiligten

Die KGaA gab kurz nach dem Statement von Präsident Gernot Mang eine Pressemitteilung zum zweiten Zwangsabstieg in neun Jahren heraus. Darin stellt die KGaA klar, dass sie den Geschäftsbetrieb weiterhin aufrecht erhalten will und bedauert die Entwicklungen des heutigen Tages. Außerdem veröffentlichte sie eine FAQ-Seite, auf der sie versucht, die drängendsten Fragen rund um den Zwangsabstieg zu beantworten.

Alle Details bei uns im Live-Ticker

Wir berichten seit heute Morgen für Euch im Live-Ticker. Wir aktualisieren den Ticker weiter mit den aktuellsten Infos rund um den zweiten von Ismaik verursachten Zwangsabstieg.

 


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